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„Never lose hope“

Vorabpremiere „Never lose hope“

Den Dokumentarfilm „Jane‘s Journey“ sahen am Sonntag 188 Zuschauer. Regisseur Lorenz Knauer war nach Marburg gekommen und stand Rede und Antwort.

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Ayleen Walter (links) und Carolin Sack vom Marburger Kinder- und Jugendparlament fuhren zur Premiere von „Jane‘s Journey“ nach Berlin, wo sie sogar Jane Goodall persönlich trafen.

Quelle: Privatfoto

Marburg. Drei Reaktionen habe er bei den Menschen mit seinem Film auslösen wollen, so Regisseur Lorenz Knauer im Gespräch mit dieser Zeitung: „Erstens sollte der Zuschauer danach sagen: Was für eine tolle Frau. Zweitens: Was für eine tolle Kino-Geschichte. Und drittens: Ich muss etwas tun.“

Dass diese Reaktionen tatsächlich bei vielen hervorgerufen wurden, zeigt das Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) Marburg. Es war von Kinobetreiberin Marion Closmann eingeladen worden, den Film vorab zu sehen. Daraufhin fuhren zwei Vertreterinnen nach Berlin zur Premiere von „Jane‘s Journey“, wo sie Jane Goodall persönlich treffen konnten. Jetzt sind die Marburger um so motivierter, selbst ein „Roots & Shoots“-Projekt auf die Beine zu stellen.

„Der Film hat gezeigt, wie wichtig es ist, etwas zu tun, und dass wir auch in Marburg ein Projekt aufbauen sollten“, erklärt die Erste Vorsitzende des KiJuPa, Carolin Sack. Überall auf der Welt organisieren Jugendliche nach Goodalls Idee konkrete Projekte zu Umwelt- und Tierschutz sowie um benachteiligten Menschen zu helfen.

Die 188 Zuschauer der OP-Sektmatinée im Cineplex waren während der Vorführung in englischer Sprache mit Untertiteln durchweg gebannt und konzentriert. Regisseur Knauer wurde zu seiner großen Freude danach ordentlich ausgefragt.

von Tanja Hamer

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