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Neuer Name, neues Logo

Museum Neuer Name, neues Logo

Der Alte wird der Neue sein: Die Freunde des Museums für Kunst und Kulturgeschichte haben ihren Vorstand en bloc für zwei weitere Jahre bestätigt.

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Bernd Höhmann (von links), Gretl Melsheimer, Gisela Babel, Horst und Susanne Piringer, Jürgen Wieprecht, Karin Stichnothe-Botschafter, Moritz Jacobson und Museumsdirektorin Dr. Agnes Tieze. Im Hintergrund der Finson, der als Leihgabe nach London geht.

Quelle: Christine Krauskopf

Marburg. Der Grund für das Vertrauen ist offensichtlich: Die Damen und Herren leisten einfach gute Arbeit. Woran sich das festmachen lässt? Die Zahl der Mitglieder ist seit im vergangenen Jahr um zehn Prozent auf 151 gestiegen, die Ausflüge ins Frankfurter Städel zu Botticelli und Caravaggio sind den Mitfahrern in guter Erinnerung und vor dem Vereinsvermögen steht ein dickes Plus, was unter anderem dem Vorsitzenden Horst Piringer persönlich zu verdanken ist. Denn der sammelte bei seinem 70. Geburtstag Spenden ein, die er dem Verein zukommen ließ. „Eine Zahl mit drei Nullen und vorne keine kleine“, verriet sein Stellvertreter Bernd Höhmann.

Bernd Höhmann stellte das Logo des Vereins vor. Gleichzeitig wurde der Name des Vereins geändert. Er heißt nun nicht mehr „Freunde des Universitätsmuseums (...), sondern „Freunde des Museums für Kunst und Kulturgeschichte der Phillipps-Universität Marburg“.
Agnes Tieze möchte den neuen Namen etablieren, um die Kunst schon im Namen des Museums in den Vordergrund zu stellen. „Der Name ‚Universitätsmuseum‘ sagt nichts über den Inhalt aus“, argumentierte sie. Bei „Museum für Kunst und Kulturgeschichte" wisse man gleich, worum es gehe.

Tiezes Vorgänger, Dr. Jürgen WIttstock, räumte ein, dass der Namensteil „Universität“ bei seiner Einstellung zum Direktor ein Wunsch des damaligen Unipräsidenten gewesen sei. „Ich wollte mich nicht gleich am Anfang mit ihm anlegen“, scherzte Wittstock.

Zur Nacht der Kunst am 18. Juni wird ein Werkverzeichnis speziell zum zeichnerischen Schaffen des Künstlers Günther Blau, der 2007 in Marburg starb, herausgegeben und vorgestellt.

von Christine Krauskopf

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