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Musiker verjagen schlechte Gedanken

Waggonhalle Musiker verjagen schlechte Gedanken

Mit Verspätung rauschte der Schweizer Scacciapensieri-Express in der Waggonhalle ein. Die neunköpfige Crew machte zwar ein Drittel der Anwesenden aus, legte sich aber genauso ins Zeug wie vor gefülltem Saal.

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Sängerin Lena brachte soulige Töne ins Spiel.

Quelle: Jan Bosch

Marburg. Nur wenige Marburger wagten den kühlen Weg zum Kulturzentrum hinter den Bahngleisen. Scacciapensieri, das heißt „Verjagen der Gedanken“ – oder bedeutet Funk-Grooves bis zum Abwinken.

Schon der erste Atemzug der Bläser-Sektion fährt unweigerlich in die Beine. „Am Schluss wird hier niemand mehr sitzen!“ versprach Sänger und Frontmann Gian den Zuschauern und ging mit bestem Beispiel voran. Und er sollte recht behalten. Nach wenigen Stücken schon hielt es niemanden mehr auf seinem Platz.

Unermüdlich bis zum Schluss ermunterte Gian zum Tanzen, hielt die Stimmung hoch. Unterstützt wurde er von Sängerin Lena, die mit ihrer warmen und zugleich dynamischen Stimme seinen Sprechgesang perfekt ergänzte.

Ein rundum gelungener und mitreißender Konzertabend. Die Band ließ sich nicht lumpen und gab dem Publikum noch Zugaben, bevor man sich zum geselligen Biertrinken traf.

von Jan Bosch

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