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Monstermäßiger Spaß zum Mitsingen

Monsters of Liedermaching Monstermäßiger Spaß zum Mitsingen

Viermal waren die „Monsters of Liedermaching“ seit ihrer spontanen Gründung in Hamburg 2003 bisher in Marburg beim Uni-Sommerfest und im KFZ aufgetreten, mittlerweile können sie hier auf eine feste Fangemeinde setzen.

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Die „Monsters of Liedermaching“ Jens Burger (von links), Torsten Kühn, Peer Jensen, Jan Labinski, Rüdiger Bierhorst und Frederik Timm beim Armeschwenken im KFZ.

Quelle: Manfred Schubert

Marburg. Die 260 Zuschauer im Kulturladen KFZ klatschten, jubelten, schunkelten und vor allem sangen sie ganz viel mit. Nicht nur die Refrains, ein großer Teil der Besucher konnte auch komplette Liedertexte auswendig.

Die Monsters, das sind die sonst solo oder mit anderen Gruppen auftretenden und, bis auf Jan Labinski, mit Akustikgitarren, zum Teil auch weiteren Kleinistrumenten, ausgerüsteten Liedermacher Jens Burger, Torsten Kühn, Peer Jensen, Rüdiger Bierhorst und Frederik Timm auf ihrer bereits 15. Tour, bei der sie zehn Städte in zehn Tagen bespielen. Meist singt nur einer der sechs, während die anderen sich als Begleitchor betätigen oder mimisch, gestisch und instrumental unterstützen.

Die Mischung aus witzig-drastischen über politisch-gesellschaftskritisch angehauchte bis zu recht morbiden Liedern sowie der lockere Bühnenauftritt unter häufiger Einbeziehung der Zuhörer kam beim überwiegend studentischen Publikum (dies hatten die Musiker ermittelt, bevor sie ihr Hartz 4-Lied anstimmten) bestens an.

Da wurde begeistert beim „Sitzpogo“ mitgeschubst, zur „Weltklassemelodie“ brannten die mitgebrachten Wunderkerzen, bei „Haste mal Feuer“ sogar die Haare einer Vorderfrau, die jedoch rasch wieder vom Feuerzeugbesitzer gelöscht wurden.

von Manfred Schubert

Mehr dazu lesen Sie in der Printausgabe der OP.

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