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Momente des Glücks mit Musik zum Träumen

Konzert Momente des Glücks mit Musik zum Träumen

Das war ein Volltreffer: Die Marburger Musikfreunde als Veranstalter der Schlosskonzerte machten am Samstag mit dem Konzert des Münchner Gitarren Trios 200 Besucher im Fürstensaal glücklich.

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Das Münchner Gitarren Trio begeisterte 200 Zuhörer bei den Marburger Schlosskonzerten im Fürstensaal.

Quelle: Helmut Rottmann

Marburg. Alexander Leidolph, Thomas Etschmann und Mikhail Antropov hatten ein spannendes Programm zusammengestellt, in dem sie locker-leicht durch Barock, Klassik, Romantik bis zu zeitgenössischer Musik schlenderten. Komponisten wie Vivaldi, Boccherini, Bizet, Albeniz, Fauré, Pujol, Bellinati und Thomas Etschmann waren dabei vertreten.

Spieltechnisch gab es vom Münchner Gitarren Trio alles, was das Herz begehrt. Mit Greifhand oder Anschlaghand – oder mit beiden – ging es vom akkordischen zum kontrapunktischen Spiel, vom Melodiösen zum Experimentellen. Fast durchweg mit spielerischer Leichtigkeit zelebrierten Leidolph, Etschmann und Antropov das Zupfen, Schlagen und Dämpfen sowie Ziehen und Gleiten der Saiten bis hin zum Einsatz perkussiver Elemente wie Tippen, Klopfen oder Schlagen auf den Gitarrenkorpus.

Für kleine Unsicherheiten mehr als entschädigt wurden die Besucher mit den vielen Momenten des musikalischen Glücks. Gleich beim Auftakt mit Vivaldis Concerto D-Dur steckte das Münchner Gitarren Trio den Spannungsrahmen ab. Die beiden Allegros gefielen in pulsierenden Spiel in homogenem Spiel und Klang.

Das Largo war zart, sanft, samtig-weich im Ton. Gefühlvoll verströmte die Schönheit der Melodik und Harmonik: Sie hatte Herz und Seele.

von Helmut Rottmann

Mehr lesen Sie am Dienstag in der Printausgabe der OP.

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