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Mitreißende Tanzakrobatik in 3-D

Streetdance 2 Mitreißende Tanzakrobatik in 3-D

Die Erotik des Salsa und die Körperbeherrschung des Street-Dance gehen eine faszinierende Synthese ein in dem temporeich inszenierten Film „Streetdance 2“.

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Atemberaubende Tanzszenen und mitreißende Choreografien bietet die zweite Auflage des Kinoerfolgs „Streetdance“.Foto: Universum

Marburg. Tanz in 3D, das gab es auch vor Wim Wenders „Pina“ schon: Im Sommer 2010 kam „Streetdance 3D“ mit seiner bunten Melange aus Street-Dance, Hip-Hop und klassischem Ballett in die deutschen Kinos. Die Fortsetzung nun setzt auf die Vermählung von Street-Dance und Salsa. Während die Regie zu „Streetdance 2“, einer britisch-deutschen Koproduktion, erneut vom Duo Max Giwa und Dania Pasquini kommt, agieren in den Hauptrollen diesmal die aus Algerien stammende Tänzerin Sofia Boutella sowie mit Newcomer Falk Hentschel („Knight and Day“) ein gebürtiger Leipziger.

Hentschel gibt Ash, einen Streetdancer, der umherreist, um sich mit den Besten der Welt zu messen. Bei einem Wettbewerb muss er sich von der amerikanischen „Invincible“-Crew öffentlich demütigen lassen und sinnt nun auf Revanche: Zwei Monate bleiben ihm noch, um sich vorzubereiten aufs große Street-Dance-Finale in Paris. In einer hübschen und virtuos montierten Eingangssequenz geht es denn auch erst einmal darum, ein anständiges Team zusammenzustellen: Von Kopenhagen düst Ash dafür über Ibiza und Amsterdam nach Berlin, von London über Prag und Rom bis nach Paris.

In einem Underground-Club bittet Ash schließlich auch noch die aparte Salsa-Tänzerin Eva (Boutella), sich seinem Team anzuschließen. Groß sind zunächst die Vorbehalte auf beiden Seiten, allmählich aber kommt man sich näher; und Eva gibt sich redlich Mühe, den Streetdancer in die Kunst nicht nur des Salsa, sondern auch des Tango einzuweihen.

Es ist erstaunlich, wie leichtfüßig in diesem Werk Salsa und Street-Dance und Elemente des Hip-Hop, des Breakdance und der Martial Arts zusammenfinden. Wie gut die Leidenschaft des Salsa zusammengeht mit der Akrobatik des Street-Dance. Zwar gibt es den einen oder anderen Tanz-Battle zu bestaunen, das Regie-Duo aber macht auch deutlich, dass Tanzen weit mehr ist als nur Wettkampf: Ausdruck von Lebensfreude und auch eine subtile Form der Kommunikation. „Streetdance 2“ ist ein sehr physischer Film, die Stärken liegen nicht unbedingt in der Story, sondern in der so athletischen wie ästhetischen Bewegung, der Körperbeherrschung, den ausgeklügelten Choreografien. „Streetdance 2“ ist unterhaltend und mitreißend.

Der Film startet Donnerstag im Cineplex.

von Matthias von Viereck

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