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Marburg GWH modernisiert, Mieter sollen zahlen
Marburg GWH modernisiert, Mieter sollen zahlen
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17:37 10.02.2019
Die GWH will ihre Wohnungen am Richtsberg auf Fernwärme umstellen. Quelle: Tobias Hirsch
Marburg

Schon Anfang März will die Wohnungsbaugesellschaft mit der Umrüstung beginnen. Sie soll mit dem Beginn der kommenden Heizperiode abgeschlossen sein. Geplant ist, in den Wohnungen der GWH-Häuser in der Sudetenstraße, im Karlsbader Weg, Am Richtsberg und in der Leipziger Straße die aktuellen ­Gasetagenheizungen auszubauen. Stattdessen soll eine zentrale Wärmeversorgung errichtet werden, und zwar durch den Bau von drei Blockheizkraftwerken Am Richtsberg 12, im Karlsbader Weg 6 und in der Sudetenstraße 48. Außerdem sollen die Heizkörper in den Zimmern mit Thermostatventilen ausgestattet werden. Mehrkosten für die Mieter: etwa für eine 80 Quadratmeter große Wohnung 345 Euro pro Jahr. GWH-Unternehmenssprecher Marc Hohmann spricht von einer „Modernisierung“. 

Mehr als 150 Mieterinnen und Mieter haben sich mittlerweile auf einer ­Unterschriftenliste gegen diese drohenden Erhöhungen gewandt. „Viele Menschen werden die höheren Preise nicht bezahlen können“, sagt Bettina Böttcher, die den Protest organisiert.
Die Stadtwerke Marburg, die ein Blockheizkraftwerk in der Richtsbergschule betreiben und damit Wohnungen der stadteigenen Gewobau beheizen, sagten, ihre Fernwärmeversorgung sei „ausbaufähig“. Ein Neubau durch die GWH sei überflüssig.

von Till Conrad 

Einen ausführlichen Bericht mit Kommentar zum Thema lesen Sie hier. (Artikel ist nach Anmeldung für OP-Leser zugänglich.)