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Marburg "Notruf 113": Ärzten fehlt Zeit für Lehre
Marburg "Notruf 113": Ärzten fehlt Zeit für Lehre
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18:00 23.02.2019
Im Pohl-Zentrum für Medizinische Lehre auf den Lahnbergen lernen Medizinstudenten an Simulationspuppen das Einmaleins des Arztseins. Quelle: Nadine Weigel
Marburg

Seit der Privatisierung des Universitätsklinikums Gießen und Marburg sind die Hochschullehrer zugleich angestellte Ärzte des betreibenden Rhön-Konzerns. Bereits in der Vergangenheit hatte der Allgemeine Studierendenausschuss (Asta) eine „unverantwortlich hohe Arbeitszeitverdichtung“ beklagt, ähnlich äußert sich die Initiative „Notruf 113“, die sich durch aktuelle Zahlen bestätigt sieht. Demnach sind in Marburg überdurchschnittlich viele Studenten bei der schriftlichen Prüfung im ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung, dem sogenannten Physikum, durchgefallen, in Gießen lag die Misserfolgsquote noch deutlich höher. Die dortige Universität zahlt den Medizinstudenten inzwischen Nachhilfekurse.

Einen ausführlichen Bericht zum Thema lesen Sie hier. (Artikel ist nach Anmeldung für OP-Leser zugänglich.)