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Marburg Marmelade träumt von Papa und Katzmandu
Marburg Marmelade träumt von Papa und Katzmandu
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20:49 17.11.2009
Florian Federl, Regina Leitner und Franziska Knetsch in „Katzen“. Quelle: Hessisches Landestheater Marburg

Marburg. Die vier Katzen könnten unterschiedlicher kaum sein, alle vier leben auf den Dächern einer Großstadt und kennen sich noch nicht besonders gut. Die eine ist zu schüchtern, die andere tut reichlich großspurig, die dritte träumt vom Vater und dem fernen Katzmandu und die vierte leidet unter ständigem Hunger.
Jede von ihnen hat ein trauriges, berührendes Schicksal, das im Miezical auf leichte Art erzählt wird. Mag mich überhaupt jemand?, wollen sie alle wissen. Bis die vier kleinen Tiger nicht nur an den Schornsteinen Wärme finden, sondern auch dicke Freunde werden und von einander lernen, gibt es für das Publikum eine Menge zu lachen.

Alle Aspekte des Lebens, auch die ernsten, für die Kleinen für die Bühne zu inszenieren, gehört seit den 80er und 90er Jahren zum schwedischen Theaterkonzept, berichtet Annelene Scherbaum, Dramaturgin beim Hessischen Landestheater Marburg. Sowohl die Autorin des Originals, Agneta Elers-Jarlemann, als auch der Komponist Gunnar Edander haben sich dieser Art des Erzählens verschrieben.
Edander, Jahrgang 1919, gehört zu den populärsten und innovativsten Kinderliedermachern Schwedens.

von Christine Krauskopf

Die Premiere am nächsten Samstag beginnt um 16 Uhr im Theater am Schwanhof. Vom 30. November bis zum 11. Dezember sowie vom 14. bis zum 18. Dezember sind wochentags Vormittagsvorstellungen geplant. Weitere Aufführungen sind für Samstag, 12. Dezember, ab 16 Uhr und für Sonntag, 13. Dezember, ab 11 Uhr sowie am 19. und 20. Dezember ab 11 beziehungsweise ab 16 Uhr vorgesehen.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Printausgabe der OP.

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