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Marburger Klassiksaison beginnt

Zwei große Konzerte am Sonntag Marburger Klassiksaison beginnt

Die Qual der Wahl haben Liebhaber klassischer Musik am Sonntag: Dvorák oder Mozart, die Kantorei der Elisabethkirche oder das Georgische Kammerorchester Ingolstadt.

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Spannung und Konzentration: Die Kantorei der Elisabethkirche probt die Messe in D-Dur von Antonin Dvorak unter der Leitung von Nils Kuppe.Foto: Bettina Preussner

Marburg. Marburg ist reich gesegnet mit großen und qualitativ ausgezeichneten Oratorienchören, mit drei großen Laien-Orchestern und dem Konzertverein, der Jahr für Jahr ein ambitioniertes Programm zusammenstellt. Viele dieser Ensembles bereiten für den Herbst und Winter große Konzerte vor.

Die Konzertsaison beginnt am kommenden Wochenende: Am Sonntag startet der Marburger Konzertverein um 20 Uhr in der Stadthalle mit dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt in seine Spielzeit.

Das Georgische Kammerorchester Ingolstadt wurde 1974 in Tiflis als Georgisches Staatskammerorchester gegründet und siedelte 1990 nach Ingolstadt über. Nach Auskunft des Konzertvereins gehört es zu den bedeutenden Ensembles seiner Art. Es ist zum fünften Mal in Marburg zu Gast. Unter der Leitung von Lavard Skou Larsen stehen Franz Schuberts Sinfonie Nr. 5 B-Dur sowie von Wolfgang Amadeus Mozart die Ouvertüre zu „Finta giardinera“, das Violinkonzert B-Dur KV 207 und das Violinkonzert D-Dur KV 211 auf dem Programm. Solistin ist die 25-jährige Chinesin Tianwa Yang. Die in Peking geborene Geigerin ist in kurzer Zeit in eine sensationelle, weltweit beachtete Karriere als Virtuosin höchsten Ranges gestartet.

Ebenfalls am Sonntag singt um 18 Uhr die Kantorei der Elisabethkirche unter der Leitung von Bezirkskantor Nils Kuppe die wunderschöne Messe in D-Dur von Antonin Dvorak. Die Messe für Chor und Orgel ist eine Auftragsarbeit für einen Mäzen Dvoraks.

Neben der Messe wird im Konzert am 28. Oktober ein Stück von Felix Mendelssohn-Bartholdy zu hören sein. Hinzu kommt ein spannendes modernes Werk, die Komposition „Saul“, die der Norweger Egil Hovland (geb. 1924) geschrieben hat. Dieses beeindruckende Stück für Sprecher, Chor und Orgel beschreibt die Wandlung des Saulus zum Paulus. Während des gesamten Konzertes wird der Chor von der Organistin Tabea Fuhr begleitet, die Solopartien singen Mitglieder des Ensembles.

Der Eintritt zu dem Konzert der Kantorei in der Elisabethkirche ist frei, um Spenden wird gebeten.

von Bettina Preussnerund Uwe Badouin

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