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Marburger Brahms im Zentrum

Bachchor singt im Schloss Marburger Brahms im Zentrum

Dichtungen voller toskanischer Dramatik, schottischer Tragik und deutscher Sehnsucht erwarten die Zuhörer am Sonntag ab 20 Uhr im Marburger Landgrafenschloss.

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Der Marburger Bachchor tritt am Sonntag im Marburger Forstensaal auf. Unter der Leitung von Nivolo Sokoli präsentiert der Chor Musik von Gustav Jenner.Privatfoto

Marburg. „O schöne Nacht“ ist der Titel des Konzertes, in dem der Marburger Bachchor unter Nicolo Sokoli die Liebe besingen wird. Begleitet wird er dabei von dem Pianisten Hilko Dumno, Lehrbeauftragter an der Frankfurter Musikhochschule.

Im Zentrum des Abends stehen die zwölf Quartette für Chor und Klavier von Gustav Jenner stehen, die eigentlich für Solostimmen geschrieben sind. Der auf der Insel Sylt geborene Jenner gilt als einziger Schüler von Brahms, wurde durch dessen Vermittlung erst Sekretär des Wiener Tonkünstlervereins und später Musikdirektor an der Philipps-Universität, die ihm wegen seines Einsatzes für das Marburger Musikleben die Ehrendoktorwürde verlieh.

Seine Musik bleibt ganz der Klangwelt seines Lehrers verbunden und spricht doch eine eigene Sprache. Man könnte ihn also den „Marburger Brahms“ nennen. Er ist eine der wichtigsten Persönlichkeiten der Marburger Musikgeschichte.Neben den Jenner-Quartetten erklingen weitere Werke für Chor und Klavier wie das Titelgebende „O schöne Nacht“ vom „echten“ Brahms.

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