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Hightech-Firma ITK Engineering verlässt Marburg

Wirtschaft Hightech-Firma ITK Engineering verlässt Marburg

Marburg hat ein Hightech-Unternehmen verloren: Die Firma ITK Engineering hat das Technologie- und Tagungszentrum (TTZ) verlassen, ist nach Lollar umgezogen.

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ITK Engineering war in diesem Gebäude des Technologie- und Tagungszentrums angesiedelt – hat seinen Mietvertrag jedoch nicht verlängert. 

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. ITK Engineering wurde 1994 als „Ingenieurbüro für technische Kybernetik“ gegründet. Das Unternehmen bietet mit seinen mehr als 1000 Mitarbeitern maßgeschneiderte Entwicklungs- sowie Beratungsleistungen für Industrieunter­nehmen und Forschungseinrichtungen in zahlreichen Branchen an – so beispielsweise für Kunden aus der Automobilbranche sowie der Medizin- und Bahntechnik. Das Unternehmen liefert beispielsweise­ Systemlösungen in den Bereichen Software Engineering, ­Embedded Systems, modellbasierte Entwicklung und Test, Regelungstechnik und Signalverarbeitung.

Alle 45 Mitarbeiter sind mit umgezogen

In einem Nebengebäude des Marburger TTZ saßen 45 Mitarbeiter, die nun nach Lollar umgezogen sind. Am Hauptsitz im pfälzischen Rülzheim und an neun weiteren Standorten in Deutschland beschäftigt das Unternehmen mehr als 1000 Mitarbeiter. Außerdem ist ITK in USA, Japan, Spanien und Österreich vertreten.

Doch warum der Umzug nach Lollar? Dazu teilt Bereichsleiter Christian Hötterges mit, man habe den ehemaligen Standort in Marburg „nicht aufgegeben, vielmehr fand ein Umzug in das nur 20 Kilometer entfernte Lollar statt. Wir haben uns für diesen Schritt entschieden, nachdem der Mietvertrag in Marburg auslief und sich die Suche nach geeigneten Büroflächen in Marburg schwierig gestaltete“.

ITK Engineering ist seit Januar 2017 eine 100-prozentige Tochter der Robert Bosch GmbH. „Die Tochter Bosch Thermotechnik GmbH betreibt ein Werk in Lollar, das passende Räumlichkeiten und gute Rahmenbedingungen, wie ein eigenes Betriebsrestaurant, für die Mitarbeiter von ITK Engineering bietet“, so Hötterges.

„Uns ist es sehr wichtig, mit solch einer Mitarbeiter-relevanten Angelegenheit transparent umzugehen, denn das gehört zu unserer Unternehmenskultur“, fügt der Bereichsleiter hinzu. Daher habe das Unternehmen seine Mitarbeiter frühzeitig während eines Standortgesprächs über den geplanten Umzug nach Lollar informiert – alle 45 Mitarbeiter seien mit umgezogen.

von Andreas Schmidt

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