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Marburg Das wünschen sich die Leser für 2019
Marburg Das wünschen sich die Leser für 2019
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00:19 27.01.2019
Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert bis zum Jahr 2100 in Deutschland einen durch Klimawandel bedingten Temperaturanstieg von rund vier Grad Celsius sowie die damit verbundenen trockeneren Sommern und nasseren Wintern. Auch OP-Leser fordern von Politikern, aber auch der Bevölkerung, größeres Umweltbewusstsein.  Quelle: Tobias Kleinschmidt
Marburg

Die Weidenhäuser Brücke und die Wohngebiets-Debatte, Grüner Wehr und SEG-Grundstücksdeal – das wurde von der Mehrheit der OP-Leser zu den zentralsten Themen des vergangenen Jahres gekürt. Welche Wünsche für das gerade angebrochene Jahr 2019 haben die Menschen in Marburg und in den Nachbarkommunen sonst noch?

Eine Auswahl an Leser-Einsendungen: Dr. Kathrin Bonacker aus Marburg wünscht sich für ihre Stadt „weniger Gemaule zugunsten konstruktiver Vorschläge“. Hilde­ Teml aus Kirchhain möchte „weniger Egoismus, stattdessen mehr Zeit und Miteinander der Menschen“. Bernd Gimbel aus Wenkbach hegt die Hoffnung, „dass nach dem Monster-Logistikbau in Wenkbach nicht noch eine Halle kommt und dass die Verkehrspolitik in Marburg endlich auch mal für Autofahrer gemacht wird (Parkplätze!)“.

Wunsch: Einführung von Expressbussen 

Thomas Drusel aus Marburg hat auf seinem Wunschzettel das „Verbot rechter Burschenschaften in Marburg“, die „rasche Bebauung neuer Wohngebiete“, den „Ausbau alternativer Energiegewinnung“ und „einen vernünftigen Sommer mit Regen und ohne Hitze“. Arturo Pellolio aus Ebsdorfergrund will „keine Windräder im Ebsdorfergrund-Wald, lieber woanders“.

Die Gewinner

Den 1. Preis in unserem Gewinnspiel, einen Präsentkorb von Rewe im Wert von 100 Euro, gewinnt Ulrike Kuhl. Je einen OP-Shop-Geschenkgutschein im Wert von 50 Euro gewinnen Heike Schwing und Jochen Anis. Je einen OP-Shop-Geschenkgutschein im Wert von 25 Euro gewinnen Stefan Bähring und Elisabeth Münch. Alle Gewinner kommen aus Marburg. Die Preise werden zugestellt.  Wir danken für die Teilnahme und gratulieren herzlich.

Sabine O‘Connor aus Wehrda schreibt uns: „Die größten Arbeitgeber sind am Standort der ehemaligen Behringwerke in der Marbach und Michelbach-Görzhausen lokalisiert. Um den Verkehr zu reduzieren, wünsche ich mir: Einführung von Expressbussen vom Messeplatz über Hauptbahnhof, Ketzerbach, Marbach-Behringwerke, MARS, Görzhausen und zurück; sichere Fahrradnetzwege zu errichten; Arbeitnehmer/Gewerkschaftsvertreter in die aktuellen Gespräche zur Verkehrspolitik einzubinden. Anstatt neue Baugebiete zu erschließen, bereits genutzte Flächen von Gewerbebetrieben und Parkplätzen­ zu überbauen, zum Beispiel Temmlerstraße/Cappeler Straße, Gisselberger Straße/Willy-Mock-Straße und Afföllerstraße.“

Egoismus und Hassdenken zurückdrängen

Alfred Blaschke aus Marburg hat die folgenden zwei Wünsche: „1. Dass sich in der breiten Bevölkerung, besonders aber bei den Politikern, die Einsicht durchsetzt, dass wir jetzt unbedingt – unter Umständen auch unter Verzicht auf Gewinnmaximierung und unter Einbuße ­eines kleinen bisschen Wohlstands – umweltbewusst handeln müssen, damit auch die nächsten Generationen noch unter lebenswerten Bedingungen auf unserem Planeten ­leben können. 2. Dass die immer mehr um sich greifenden Egoismus und Hassdenken wieder zurückgedrängt werden.“

Christian Gombert aus Großseelheim baut darauf, dass die regionale Vielfalt unserer heimischen Landwirtschaft erhalten bleibt, und wünscht sich einen größeren gesellschaftlichen Zusammenhalt. Jürgen Vollmer aus Marburg wünscht dem neuen Einkaufszentrum in der Universitätsstraße, dass es ein Erfolg wird und hat noch einen sportlichen Wunsch: Dass Bayern München und Borussia Dortmund im ­Finale der Champions ­League stehen.

von Björn Wisker und Michael Arndt