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Märchenhafte Bilder locken in den Schlosspark

Grimm-Park Märchenhafte Bilder locken in den Schlosspark

Im Marburger Schlosspark hängen Märchen zwischen Bäumen und an den Mauern des alten Pulverturms. Es sind Kunstwerke von Studierenden des Instituts für Bildende Kunst.

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Melanie Peschek (links) vom Fachdienst Kultur und die Kunststudentin Katharina Fondis sind an dem Projekt Grimm-Park beteiligt. Sie stehen vor einer Arbeit von Katharina Fondis zu dem Märchen „Dornröschen“.Foto: Uwe Badouin

Marburg. Ein sonniger Vormittag im August. Es ist beschaulich ruhig im Marburger Schlosspark. Ein paar Kinder spielen, eine junge Frau balanciert auf einer Slack-Leine. Es ist wenig los, dabei lohnt derzeit ein Spaziergang durch den idyllischen Park. Zwischen die alten Bäumen sind großformatige, oft eindrucksvolle Bilder gespannt.

Melanie Peschek (28), freie Mitarbeiterin beim Fachdienst Kultur und die Kunststudentin Katharina Fondis (27) erläutern bei einem Rundgang das Projekt, für das die Stadt Marburg rund 15000 Euro bereitstellte.

Neun Künstlerinnen und Künstler - mit einer Ausnahme Studierende und Mitarbeiter des Instituts für Bildende Kunst - zeigen dort ihre Auseinandersetzungen mit Märchen der Brüder Grimm. Eine tolle Idee im Marburger Grimm-Jahr. Neben Klassikern wie „Der Froschkönig“, „Das tapfere Schneiderlein“ oder „Rumpelstilzchen“ gilt es Motive zu weitgehend unbekannten Märchen wie „Der Mond und seine Mutter“, „Der Gevatter Tod“ oder „Marienkind“ zu entdecken.

Den Zugang zu den Bildern und den Künstlern ermöglicht High-Tech: Neben jedem Kunstwerk gibt es sogenannte QR-Codes, die mit einem Smartphone eingescannt werden können und so Informationen bieten. Für alle anderen gibt es kleine Flyer am Eingang des Schlossparks. Am spannendsten allerdings dürften Künstlerführungen sein, die jeweils am ersten Sonntag im Monat um 14 Uhr stattfinden - die nächste also am 2. September.

Die Ausstellung ist bis November zu sehen. An Wochenenden können sich Familien im Juko-Bistro im Judizierhäuschen Bollerwagen ausleihen.

von Uwe Badouin

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