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Lounge-Gefühl mit der Studenten-Bigband

Konzert Lounge-Gefühl mit der Studenten-Bigband

etzig, rhythmisch, frech und frisch rockte die Studenten-Bigband Marburg den voll besetzten Konzertsaal des Ernst-von-Hülsen-Hauses.

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Dire Studenten-Bigband unterhielt mit den Sängern (v.l.) Sarah Pollek, Laura Kamu und Philipp Meine.Foto: Gerstenmaier

Marburg. Rund um das Motto „American Club - Lounge Music“ füllte die 21-köpfige Band den Abend mit klassischen Big-Band-Arrangements wie „Spinning Wheel“, Balladen wie „Something Stupid“, oder dem funkigen „I Feel Good“.

Sechs Trompeten, vier Posaunen, sechs Saxophone, Klavier, Gitarre, Bass, Schlagzeug und Percussion sorgten für einen Sound, der die Zuhörer in ihre Sessel drückte und die Füße zum Mitwippen brachte. Unter der Leitung von Axel Kaapke gelang es der Band, ihren eigenen Spaß an der Sache auf das Publikum zu übertragen. Veredelt wurde der ohnehin edle Klang der Big Band durch die Stimmen von Sarah Pottek, Philipp Meine und vor allem der von Laura Kamu. Hinter der zierlichen Gestalt der Musikstudentin verbarg sich eine große Stimme, die ebenso gut romantische Liebesballaden dahinzuhauchen vermochte wie „I will survive“ von Gloria Gaynor zu schmettern. „Die Band lebt von Luft, Musik und vor allem von Applaus“, sagte Tobias Bauer, der durch den Abend führte. Und dieser Aufforderung kam das Publikum auch ausgesprochen gerne nach.

Den Höhepunkt des Abends bot ohne Zweifel die „Tequila-Jamsession“, bei der den Gästen Tequila ausgeschenkt wurde. Mit einem Beitrag von einem Euro pro Glas konnte die Band ihr Budget aufbessern.

Die Studenten-Bigband besteht seit über 17 Jahren. Ursprünglich ein Teil des Studenten- Symphonie- Orchesters, ist sie seit 1999 ein Verein. Trotzdem sind die Mitglieder der Band nach wie vor überwiegend Studenten.

Von Chemie, über Physik, Lehramt und Psychologie sind fast alle Fachbereiche vertreten. Neben anderen Auftritten geben sie immer zum Ende eines Semesters ein Konzert.

Von Kristina Gerstenmaier

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