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„Lockout“: Weltraumaction von Luc Besson

Kino „Lockout“: Weltraumaction von Luc Besson

Ein Mann, eine Mission: Im futuristischen Actionkracher „Lockout“ von Luc Besson muss Guy Pearce („Memento“) die einzige Tochter des US-Präsidenten retten.

Marburg. Sie ist auf einer Inspektionsreise zu einem Hochsicherheitsgefängnis im Weltall Geisel von blutrünstigen Kriminellen geworden. Wo Diplomatie und modernste Waffen scheitern, verheißt nur die rohe Kraft eines einzigen Mannes Rettung. Sogenannte „One-Man“-Actionfilme feierten in den 1980er und 1990er Jahren mit „Die Klapperschlange“ oder „Stirb langsam“ Kassenerfolge. „Lockout“ knüpft an diese Kinotradition an - und setzt die „Mission Impossible“ im Weltall noch etwas bleihaltiger und blutiger um.

Die Hauptfigur ist ein ehemaliger Geheimagent, der im Jahr 2079 zu Unrecht wegen Mordes verurteilt wird. Schwer bewaffnet zieht der Weltall-Cowboy los. Warum ausgerechnet diesem Haudrauf-Hallodri das Schicksal der „First Daughter“ in die Hände gelegt wird, erklären die Filmemacher dürftig. In punkto Logik nehmen sie diverse schwarze Löcher in Kauf.

721 Zuschauer sahen den Film am Dienstag als OP-Sneak-Preview und waren geteilter Meinung. Je zwei Karten haben gewonnen: Annika Schulz, Christian Siegert, Yvonne Schneider aus Marburg, Meike Wiegand aus Lahntal und Thomas Klingelhöfer aus Gladenbach.

von Wolf von Dewitz

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