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Liebe, Samenspender und die Rettung eines Urlaubsdorfes

Filmstarts in Marburg Liebe, Samenspender und die Rettung eines Urlaubsdorfes

Es darf gelacht werden: Zwei tolle Komödien starten diese Woche und ein Film über die Liebe.

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Kneipenwirt Georg (Christian Ulmen) muss sich in „Wer‘s glaubt, wird selig“ von Papst Innozenz XIV (Nikolaus Paryla) so einiges anhören.Foto: Constantin Film

Marburg. Der kanadische Film „Starbuck“ ist eine hinreißende Komödie um Samenspender-Kinder. David (Patrick Huard) ist ein typischer Loser, der sein Leben nicht auf die Reihe kriegt. Sein Geld verdient er als Fahrer in der Metzgerei seiner Brüder, nebenbei versucht er Hanf anzubauen und meldet sich nur sporadisch bei seiner Freundin. Doch plötzlich ändert sich sein Leben schlagartig. Nicht nur seine Freundin wird schwanger, unerwartet steht auch ein Anwalt vor seiner Tür, der ihm verkündet, dass er als Samenspender Starbuck bereits Vater von 533 Kindern ist, von denen 142 ihn kennenlernen wollen. Plötzlich steht David vor der Entscheidung, ob er Verantwortung übernehmen will oder nicht. Heimlich sucht er ein paar seiner erwachsenen Kinder auf und mischt sich in ihr Leben ein - mit ungeahnten Folgen für beide Seiten.

Der Film läuft im Cineplex.

„Wer‘s glaubt, wird selig“ ist eine rabenschwarze Komödie aus Deutschland: Eine tote Schwiegermutter, die zur Heiligen werden soll, ein falscher Priester und jede Menge Wunder - es ist eine kuriose Mischung, die Marcus H. Rosenmüller in seinem neuen Film darbietet. Seine Komödie spielt im Skiort Hollerbach, in dem es keinen Schnee und erst keine Touristen mehr gibt. Als die fromme Daisy von einem Kruzifix erschlagen wird, will ihr Schwiegersohn Georg sie heilig sprechen lassen, damit das Dorf zum Wallfahrtsort wird. Georg und seine Freunde hecken einen irren Plan aus, um den Abgesandten des Vatikans zu überzeugen. Christian Ulmen glänzt in der Rolle des linkischen Gastwirts Georg, der mit der Heiligen Daisy auch seine Ehe wieder ins Lot bringen will.

Der Film läuft im Cineplex.

„360“ ist ein prominent besetzter Episodenfilm über die Liebe: Sehr frei nach Arthur Schnitzlers „Reigen“ verwebt der brasilianisch Regisseur Fernando Meirelles („City of God“) in „360“ Liebesgeschichten über den ganzen Erdball. Da ist der britische Geschäftsmann (Jude Law), der in Wien eine slowakische Prostituierte treffen will, während seine Frau (Rachel Weisz) gerade die Affäre mit ihrem brasilianischen Lover beendet und dessen Freundin sich enttäuscht auf den Weg zurück nach Brasilien macht. Und so geht es weiter. Mit vielen Stars und ruhigen Bildern spinnt er ein weltweites Netz aus Liebe, Betrug, Enttäuschung und Glück - manchmal banal, manchmal sehr berührend.

Der Film startet im Capitol-Center

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