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Marburg Liebe, Intrigen und Illusionen in Illyrien
Marburg Liebe, Intrigen und Illusionen in Illyrien
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21:04 29.05.2011
Unwirkliche Welt: Die Theater-AG des Gymnasiums Philippinum nahm das Publikum mit nach Illyrien. Quelle: Kira Oster

Marburg. Das vielschichtige Theaterstück regte zu lautem Lachen, genauso aber zum leisen Nachdenken an.

In bunt schillernden Kostümen, die an Karneval in Venedig erinnern, betreten die Darsteller die Bühne und führen einen Tanz auf. Den restlichen Teil des Stücks aber sind die Akteure fast ausschließlich in weiß gekleidet. Die Szene erscheint sehr unwirklich und das soll sie auch: Gespielt wird ein Traum.

Das Zwillingspaar Viola (Dana Triebel) und Sebastian (Lea Rektorschek) wird durch einen Schiffbruch voneinander getrennt und nach Illyrien gespült. Viola gibt sich dort als Cesario aus, um am Hof aufgenommen zu werden. Für ihren Herrn Orsino (Luka Thiele-Stöhr), Herzog von Illyrien, soll sie den Liebesboten spielen – und in seinem Auftrag um Gräfin Olivias (Katharina Wagner) Gunst werben.

Doch die Gräfin verliebt sich in den Liebesboten Cesario (Viola). Viola selbst liebt Orsino und so beginnt ein verwirrendes Gefühlschaos aus unerwiderter Liebe, Intrigen und Illusionen in Illyrien. Besonders amüsant waren die beiden Trunkenbolde Sir Toby Belch (Jonas Weidenhausen) und Sir Andrew Aguecheek (Anna Kampmann), die über die Bühne torkelten und über das Leben philosophierten.

Gemeinsam mit Olivias Kammerzofe Maria (Raika Oehler) hecken sie einen Plan aus, um den arroganten Haushofmeister Malvolio (Dominik Niemann) hereinzulegen.

Die letzte Aufführung des Stücks beginnt am Montag um 20 Uhr im Kultidrom des Phillippinums.

von Kira Oster

Mehr lesen Sie am Montag in der Printausgabe der OP.

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