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Kunterbunte Kleinkunst im Garten

Sommertagstraum Kunterbunte Kleinkunst im Garten

Ihrem Motto von einem Sommertag zum Trotz, feierten die Studenten des Fachbereichs Germanistik und Kunstwissenschaften am Samstag bis in die späten Abendstunden im Garten des Hülsenhauses.

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Lampions schmückten beim „Sommertagstraum“ den Garten des Ernst-von-Hülsen-Hauses.Foto: Gerstenmaier

Marburg. Rund 350 Besucher hatte das bunte Fest rund um verschiedene Kunstgenres angezogen, das in diesem Jahr schon zum fünften Mal stattfand. Zahlreiche Bands, Slam-Poeten und ein Fachschafts-Chor bestritten das Bühnenprogramm.

Im Hülsenhaus wurde die Live-Kunst von einer kleinen Ausstellung vervollständigt, zu der Studierende verschiedener Fachbereiche Beiträge geleistet hatten. Neben Fotografien waren Graffiti und Malerei zu sehen. Und um die Vielfalt der Kunstformen zu vollenden wurde den Besuchern mit einer Auswahl von Kurzfilmen ein kleiner Vorgeschmack auf das Kurzfilmfestival „Open Eyes“, das im Juli in Marburg stattfinden wird, gewährt.

Die Idee zum „Sommertagstraum“ hatte die Fachschaft KuMuMe (Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Medien). Ihr Ziel: Sie wollten den recht theoretisch angelegten Studiengängen einen Praxisanteil verleihen.

Seit fünf Jahren können Studenten sich nun in der Vermittlung von Künstlern und der Organisation eines Festivals erproben. Vom Kontaktieren und der Buchung der auftretenden und ausstellenden Künstler, über Catering und Presseinformationen machen die Studenten alles selbst.

„Es ist eine große Chance für uns Studenten, uns praktisch zu betätigen und uns so in der Festivalorganisation zu üben“, sagt Letizia Graul, Mitorganisatorin des Festes. „Mit unserem Programm wollen wir ganz Marburg erreichen und die Uni als einen Raum für Kunst gestalten.“ Und tatsächlich habe es bisher immer eine positive Resonanz gegeben.

Na dann auf in die sechste Runde, denn die Organisation eines solchen Festes dauert ein ganzes Semester.

von Kristina Gerstenmaier

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