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Kunst verbindet Korea und Marburg

Ausstellung Kunst verbindet Korea und Marburg

„Die Brücke ist gebaut, ich hoffe, dass nun viele hinüber gehen“, sagte Landrat Robert Fischbach gestern bei der Vorstellung der „Früchte“ des deutsch-koreanischen Kulturaustausches.

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Annegrete Henke-Reinarz (von links), Miltraud Menzel-Kräling, Robert Fischbach, Johanna Krämer, Michael Feldpausch, Yuna Kim, Wolfgang Kern und Ingrid Kaftan vor koreanischer Volkskunst. Fotomontage: Patrick Naumann

Marburg. Diese Früchte sind ab Dienstag, 8. September, in der Kreisverwaltung zu sehen: 21 koreanische Künstler, allesamt Vertreter traditioneller Volkskunst, zeigen dort zunächst etwa 50 Werke, die ab 21. September durch weitere 50 Werke ausgetauscht werden. Zehn der Künstler kommen selbst zur Eröffnung und bleiben ein paar Tage mit ihrem Skizzenblock, um Eindrücke der deutschen Kultur zu sammeln.

Die traditionelle koreanische Kunst beschäftigt sich mit der Landschaft und ist mit vielen symbolträchtigen Figuren bevölkert. Häufiges Motiv ist der Tiger, ein Zeichen für Erhabenheit und Tapferkeit. Sonne, Mond, Wasser und die Tanne stehen für ein langes Leben, wie Yuna Kim erklärt. Sie ist Vertreterin der deutsch-koreanischen Kulturgesellschaft in Frankfurt. Kalligraphien werden ebenfalls zu sehen sein, die nur auf den ersten Blick chinesischen Schriftzeichen ähneln. Die Künstler sind Absolventen der Akademie für Volkskunst, die lange wenig angesehen war und auszusterben drohte.

von Christine Krauskopf

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Printausgabe der OP.

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