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Marburg Kunst in Marburg: heiter bis wolkig
Marburg Kunst in Marburg: heiter bis wolkig
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19:44 06.07.2010
Werner Eismann (links) und Softeis-Schlagzeuger Michael Walter bewiesen im Anschluss an die Eröffnungsreden, dass Eismanns Installation „Trommelbaum“ durchaus spielbar ist. Quelle: Schubert

Marburg. Unbedingt sehenswert ist die diesjährige Auflage der alle zwei Jahre stattfindenden Ausstellung „Kunst in Marburg“. Am besten besucht man dafür natürlich gezielt die Räume des Kunstvereins am Gerhard-Jahn-Platz, aber auch kleine Streifzüge durch die Ausstellung lohnen sich. Aufheiterndes bis Nachdenkliches, auf jeden Fall aber Anregendes lässt sich schnell entdecken. Kaum hat man den belebten Rudolphsplatz verlassen, stößt man im Foyer der Kunsthalle auf ein 60 mal 200 Zentimeter großes Panorama desselben. Mit klassischen Märchen- sowie modernen Fantasy-Figuren hat Inge Eismann-Nolte ihr spaßiges, suchbildartiges Ölgemälde „Märchenhaftes Marburg“ bevölkert.

Wem der Sinn nach ruhigerer Betrachtung steht, kann sich in die zarten Striche der Kohlezeichnungen der Koreanerin Young La Park versenken, oder die geradezu meditativ anmutende Metallskulptur „Verschlungen“ von Ursula Eske anschauen. Wunderbar ausbalanciert, lässt sie sich in minutenlang anhaltendes Wippen versetzen. Kunsthistorikerin Dr. Sigrid Popp, Mitglied des Vorstands des Kunstvereins sowie der fünfköpfigen Jury, dankte dem für die Aufstellung verantwortlichen Team, das die Auswahl aus 370 Arbeiten von 126 Künstlern getroffen hatte. 24 Teilnehmer sind zum ersten Mal dabei.

von Manfred Schubert

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Printausgabe der OP.

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