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Marburg Kunst als magisches Denken
Marburg Kunst als magisches Denken
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20:57 20.10.2011
Alfons Scholz stellt in Wehrda aus. Quelle: Mira-Kristin Muth

Marburg. Rund 50 Gäste hatten sich zur Vernissage eingefunden, um die Werke des Magdeburger Künstlers Alfons Scholz zu sehen. Bürgermeister Franz Kahle begrüßte den Künstler und dessen Ehefrau Pastorin Gudrun Scholz. Pianist Jan Luley begleitete die Ausstellungseröffnung mit virtuosem Klavierspiel.

Alfons Scholz fertigte zunächst überwiegend Ölbilder und gelangte über die Acrylmalerei schließlich zu übermalten Holzrissen. Diese dominieren auch die Ausstellung, die aber auch farbige Zeichnungen zeigt. Während die Holzrisse hauptsächlich von großflächigen Motiven in dunkler Farbe geprägt sind, weisen die Zeichnungen viele Details auf.

Wie Gudrun Scholz betonte, entziehen sich – ganz wie in unseren Träumen – viele dieser Details unserem Verständnis und scheinen nicht erschließbar. Jedoch ist es ebendieses scheinbar nicht Logische, eine laut Alfons Scholz „ungezähmt fruchtbare und wilde Ordnung“, die sein kreatives Werk ausmacht. Er selbst sieht Kunst als eine letzte Berührung des erwachsenen Menschen mit dem magischen Denken.

Die Ausstellung ist noch bis zum 25. November im Mutterhaus Hebron, Oberweg 60 zu sehen. Ergänzt wird die Veranstaltung durch Vorträge zum Thema „Träume“, die jeweils freitags ab 19 Uhr stattfinden.

von Mira-Kristin Muth