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Kunst, Kunst, Kunst – phantastisch und plastisch

Nacht der Kunst Kunst, Kunst, Kunst – phantastisch und plastisch

Eine Nacht der Kunst mit vielen Facetten an mehr als 30 verschiedenen Orten erlebten die Marburger und ihre Gäste, die am Freitag vom Nachmittag bis spätabends in der Stadt unterwegs waren.

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Ereignisreiche Geschichte

Zeus (Jayri Sener, links) und Göttin Artemis (Sophie Schlosser, mit Helm) und ihre Mitgötter und Priesterinnen Fatima Farzand, Tamara Barnusch, Camilla Lundgren, Timo Hoffmann, Claudia Schinnerl, Nikola Klumpp sowie „Bärin“ Helen Reinhardt in der Abgusssammlung der Klassischen Archäologie.

Quelle: Christine Krauskopf

Marburg. „Und es gab Leute, die wollten Karten für einen Sitzplatz vorbestellen“, verriet Pit Metz, „Busfahrer“ der „Magical Mystery Shuttle Tour“. Dieser Bus hatte keine Räder, und schon gar keine Sitze. Die Fahrgäste hatten ihren „Bus“ selbst zu tragen. Metz unterhielt die Fahrgäste mit Informationen von zweifelhaftem Wahrheitswert. Ein – heute abgedeckter – Brunnen sichere den Ketzerbächern den Zugang zur Nordsee, den sie früher für ihre Dippchen-Schmugglereien brauchten, behauptete Metz. Doch weil sie nur bis Gisselberg kamen, wandten sie sich leichter zu transportierenden Waren zu: Reliquien. Das habe dazu geführt, dass heute drei Schädel, 25 Oberschenkelknochen und 271 Zähne der heiligen Elisabeth in aller Welt verwahrt würden. Nun plage die Ketzerbächer das schlechte Gewissen. Prompt stieg ein Taucher aus dem Brunnen, ein Knöchelchen in der Hand, das er zurückbringen wollte. Dann bat der Busfahrer: Folgen Sie dem Saxophonisten! Der schritt im Wasserband die Ketzerbach hinunter, um zu dem Rest seiner Band zu stoßen und ein paar Beatles-Lieder zu spielen, bevor der Pulk beim Wein in Ursula Eskes Galerie „Zwischen den Häusern“ in die Nacht feierte.

Im ersten Stock des Museums ist die Abguss-Sammlung der Klassischen Archäologie untergebracht. Dort standen Studenten den Besuchern in Kostümen als Artemis, Zeus und Neptun Rede und Antwort.

von Christine Krauskopf

Mehr dazu lesen Sie in der Montagsausgabe der OP.

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