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Marburg Kultur aus Lateinamerika für alle Sinne
Marburg Kultur aus Lateinamerika für alle Sinne
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19:04 10.09.2009
„Chorando a toa“ kommen aus den Favelas Rio de Janeiros nach Marburg.

Marburg. Konzerte, Vorträge, Tanzworkshops und musikalische Dinnerveranstaltungen: Das Programm der Donnerstag kommender Woche in der Waggonhalle beginnenden Reihe bietet Kultur für alle Sinne. Dass auch die Revolution durch den Magen geht, zeigt bereits am Eröffungsabend die Produktion „Mein Vater Che Guevara – oder wie Fidel Spaghetti kocht“: Um 20 Uhr beginnt die szenische Lesung nach einem Theaterstück von Suzanne van Lohuizens, das Ernesto „Che“ Guevara von seiner eher privaten Seite zeigt. Und auch am Freitag, 18. September, erwarten die Gäste der Waggonhalle kulinarische Genüsse: Bei der „Cocina Latina“ zaubert das Küchenteam der „Rotkehlchen“-Kneipe so leckere Dinge auf den Teller wie Tortillas, Polenta, Maniok- und Okragerichte, Rindfleisch in scharfer Salsa oder Kokospudding. Dazu gibt es ab 20 Uhr A-cappella-Musik des Ensembles „Quintethno“, Tango- und Sambaklänge von Knut Kramer (Gitarre) und Evi Stauder (Querflöte) und sowie Latin, Jazz und Klassik für Klavier, gespielt von Jean Kleeb. Um diese Veranstaltung besser planen zu können, gibt es Karten nur im Vorverkauf. Zum Kindertagsfest am Samstag, kommt der in Kassel lebende Diego Jascalevich. Am Nachmittag wird ab 16 Uhr seine musikalische Bearbeitung des Märchens „Die Strümpfe der Flamingos“ zu sehen sein, ab 20 Uhr spielt Jascalevich, der schon mit Größen wie Peter Gabriel auf der Bühne stand, mit seinem Trio Musik aus Brasilien und Argentinien – traditionelle Choros, Bossa Novas, Tangos und Milongas.

von Carsten Beckmann

Mehr zu diesem Thema lesen sie am Freitag in der OP.