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Künstler erwarten Besuch aus Südkorea

Küntlervereinigung Marburg-Biedenkopf Künstler erwarten Besuch aus Südkorea

Zwölf Künstler aus Fernost erwartet die Künstlervereinigung zu ihrem Kunst- und Kulturaustausch mit Südkorea. In Stadtallendorf sollen rund 50 Werke von ihnen zu sehen sein.

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Sergej Fuchs (von links), Annegrete Henke-Reinarz, Michael Feldpausch, Yuna Kim, Ingolf Anschütz, Johanna Kremer und Ingrid Kaftan freuen sich auf die koreanischen Künstler. Foto: Heiko Krause

Marburg. Projektleiterin Johanna Kremer erinnerte daran, dass die ersten Kontakte zu südkoreanischen Künstlern bereits 2007 aufgenommen worden seien, zwei Jahre später sei der erste Austausch erfolgt. „Und es ist jetzt einfach schön, Gastgeber zu sein“, freute sie sich, denn die deutschen Künstler hätten in Korea immer ein großes Maß an Gastfreundschaft erlebt.

Am 16. Mai würden die Bilder in der Stadtallendorfer Stadthalle aufgehängt und abends um 19 Uhr werde die Ausstellung mit einer Vernissage standesgemäß eröffnet. Höhepunkt sei dabei eine Performance von drei der Gäste, mehr wolle sie jedoch noch nicht verraten, so Kremer. Zu sehen sein werden laut Auskunft der Gastgeber traditionelle Volksmalerei, aber auch zahlreiche moderne Werke aller möglichen Stilrichtungen, wobei sich koreanische Malerei fast immer traditioneller Motive bediene.

Das Besuchsprogramm sei sehr komprimiert, weil die Künstler auch zwischendurch nach Paris reisen würden, sagte Kremer. Zuvor stünden aber unter anderem Fahrten ins Hinterland mit Besuch des Biedenkopfer Schlosses und des Perfstausees, sowie ein Bummel durch die Universitätsstadt Marburg auf dem Programm. Neu sei, dass die Koreaner für zwei Tage auch bei ihren Gastgebern zu Hause wohnen würden.

Wie bei vergangenen Besuchen sei die „Hauptattraktion“ Yuna Kim, hob Kremer hervor. Ohne die in Frankfurt lebende Koreanerin wäre der Austausch nicht möglich, denn die Gäste könnten praktisch kein Englisch. Ihre Arbeit beginne bereits mit dem Schriftverkehr, berichtete Kim, aber alles mache ihr sehr viel Spaß, mehr noch, es erfülle sie mit Stolz.

Es mache ihr Freude, ihr Heimatland zu präsentieren und dadurch, dass der Austausch regelmäßig stattfinde, sei etwas „wirklich Interkulturelles“ entstanden.

Die Ausstellung in Stadtallendorf ist bis zum 25. Mai am Donnerstag von 15 bis 18 Uhr, Freitag von 17 bis 19:30 Uhr, Samstag und Sonntag, sowie in der zweiten Woche dienstags bis freitags von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

von Heiko Krause

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