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Krimi-Posse spielt in hessischem Kaff

Waggonhalle Krimi-Posse spielt in hessischem Kaff

Dietrich Faber kann fast alles: schauspielern, singen, Klavier spielen – und witzige Bücher schreiben. In der Waggonhalle hat er am Mittwochabend seinen Debüt-Roman vorgestellt.

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Die Provinz lebt: Multitalent Dietrich Faber beschreibt sie wortreich in seinem Krimi-Debüt „Toter geht’s nicht“.

Quelle: Bettina Preussner

Marburg . Dies war keine normale Lesung, sondern die „Show zum Buch“, wie Dietrich Faber selbst sagte. Und tatsächlich verstand es der Kabarettist, der seit Jahren mit dem Duo „Faberhaftguth“ erfolgreich ist, sein erstes Buch „Toter geht’s nicht“ sehr gekonnt zu präsentieren.

Er schlüpfte in die Rollen der einzelnen Romanfiguren, spielte ganze Szenen nach und ließ sie auf der Bühne lebendig werden. Vor allem der Protagonist Kommissar Henning Bröhmann, der in einem Provinzkaff mitten in Hessen lebt, hat es ihm angetan.

Bröhmann ist so gewöhnlich wie nur irgendetwas, wird aber in einen spannenden Mordfall verwickelt. Er wolle den Plot des Romans aber nicht verraten, sondern sich auf die „Neben-Kriegsschauplätze“ konzentrieren, erklärte Faber in der Lesung. Und da scheint die wirkliche Stärke des Buches zu liegen.

von Bettina Preussner

Mehr lesen Sie in der Printausgabe der OP.

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