Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Komponieren im Schatten der Pyrenäen

Stipendium für Uwe Henkhaus Komponieren im Schatten der Pyrenäen

Uwe Henkhaus, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Hessischen Musikarchivs, wird im Oktober und November in den Pyrenäen im „Denkschloss und Gästehaus“ Château d’Orion komponieren.

Voriger Artikel
Windkraftplanung vom Reißbrett
Nächster Artikel
Kleine Nervensäge mit großem Schnabel

Uwe Henkhaus arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Hessischen Musikarchiv der Philipps-Universität. Foto: Gabriele Neumann

Marburg. Uwe Henkhaus beschäftigt sich vielfältig mit dem Komponieren. Der wissenschaftliche Mitarbeiter des Hessischen Musikarchivs der Philipps-Universität ediert hauptberuflich Kompositionen anderer. Er macht Werke, die im Archiv lagern, für die Öffentlichkeit zugänglich, so zum Beispiel jüngst einen Band mit Tänzen Gustav Jenners. Der 1920 verstorbene Jenner arbeitete in Marburg als Universitätsmusikdirektor und Dirigent des Akademischen Konzertvereins. Henkhaus beschäftigt sich aber nicht nur theoretisch mit Komposition. Seine eigenen Kompositionen sind jetzt mit dem Paul-Hindemith-und-Heinrich-Mann-Stipendium belohnt worden. Dies teilte die Philipps-Universität gestern mit.

„Ich freue mich sehr darauf, zwei Monate ungestört und ohne Ablenkung komponieren zu können“, sagt Henkhaus, der in Marburg nicht nur als Musiker und Komponist, sondern auch als Chorleiter bekannt ist. Der Dozent der Marburger Chorleiterschule leitet selbst zahlreiche Chöre, mit denen er hessenweit erfolgreich ist. Das Stipendium stellt auch in Aussicht, dass Kompositionen, die im Château d’Orion entstehen, in Deutschland und Frankreich aufgeführt werden.

Das Paul-Hindemith-und-Heinrich-Mann-Stipendium wurde im vergangenen Jahr zur Vertiefung der interkulturellen Kontakte zwischen dem Bundesland Hessen und seiner europäischen Partnerregion Aquitaine (Bordeaux) ins Leben gerufen. In Pau betreut das Institut Heinrich Mann die beiden Stipendiaten - je ein Stipendium wird für Musik und eines für Literatur vergeben. Die Stipendiaten wohnen und arbeiten unentgeltlich im Schloss. Im Austausch werden Stipendiaten aus den Bereichen Musik und Literatur aus Frankreich zum Gegenbesuch in Schloss Hallenburg erwartet. Sie werden vom Landesmusikrat Hessen und der Landesmusikakademie Hessen betreut.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Marburg