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Zeitreise mit Jürgen Prochnow

Kinostart: „Leanders letzte Reise“ Zeitreise mit Jürgen Prochnow

Zwei Familien, zwei Kriege, vier herausragende Hauptdarsteller: „Leanders letzte Reise“ kommt anfangs als Familiendrama daher, ist aber tiefgründiger und vielschichtiger.

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Jürgen Prochnow spielt den griesgrämigen Eduard Leander.

Quelle: Foto: Tobis Film

Manchmal überholt die Realität auch Filmemacher. Manchmal funkt die Weltpolitik dazwischen. Vor mehr als 15 Jahren entwickelte Schriftstellerin Alexandra Umminger die Idee zu einem Film, in dem ein Großvater und eine Enkelin eine Reise in seine Vergangenheit antreten. Bis daraus das Drehbuch zu „Leanders letzte Reise“ wurde, verging eine halbe Ewigkeit.

Es sollte in die Ukraine gehen, zurück in die Zeit des Zweiten Weltkriegs. Dabei sind die Rollen grandios besetzt: Hollywoodstar Jürgen Prochnow spielt den griesgrämigen Eduard Leander mit altersgezeichneter Maske, gebückter Haltung und wackeligem Gang.

Petra Schmidt-Schaller gibt die rebellische Enkelin, die sich als Kellnerin über Wasser hält und auf der Reise eine Affäre mit Lebemann Lew (Tambet Tuisk) beginnt. Der soll für das Duo viel mehr werden als ein kurzer Wegbegleiter. In wenigen Szenen gelingt es zudem Suzanne von Borsody als Adeles kritischer Mutter und Eduards Tochter, den innerfamiliären Konflikt mit kurzen, abrupt beendeten Telefongesprächen darzustellen.

  • „Leanders letzte Reise“ läuft im Filmkunsttheater Atelier.
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