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Marburg Kalender „Perspektiven 2014“ zeigt das alte Marburg
Marburg Kalender „Perspektiven 2014“ zeigt das alte Marburg
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18:44 30.08.2013
Vor dem Deutschordenshaus präsentieren die Rotary-Mitglieder Horst Piringer (von links), Dr. Bernhard Conrads, Präsidentin Regina Leimbach, Michael Preusse, Bernd Höhmann, der Fotograf Florian Conrads , der Heimathistoriker Karl-Heinz Gimbel und Dr. Katharina Schaal den Kalender „Perspektiven 2014“.Foto: Uwe Badouin
Marburg

Wer heute durch die Stadt Marburg geht, insbesondere durch die schmucke Altstadt mit ihren prächtigen Fassaden, der glaubt, in Marburg sei die Zeit stehen geblieben. Dies gilt für Touristen und Einheimische oft gleichermaßen. Der Kalender „Perspektiven 2014“ beweist das Gegenteil: Marburg hat sich seit dem 19. Jahrhundert gewaltig verändert.

Gut 40000 historische Aufnahmen von Marburg hat der Marburger Fotograf und Designer Florian Conrads im Archiv von Foto Marburg gesichtet und schließlich 12 Fotos aus dem Zeitraum von 1870 bis 1930 ausgewählt. Conrads, der zuletzt zahlreiche Interessierte mit seiner Fotoausstellung über den Dachstuhl der Elisabethkirche begeisterte, hat die alten Bilder aufwändig bearbeitet, so dass sie - was Schärfe und Klarheit betrifft - heutigen Ansprüchen genügen.

Der Charme der Schwarz-Weiß-Bilder allerdings beruht auf den alten Marburger Motiven. Es sind durchweg „klassische“ Ansichten, die deutlich machen, wie sehr sich die alte Universitätsstadt verändert hat: Zu sehen sind etwa ein „Wintervergnügen auf dem Biegen“ um 1930, eine Schlossansicht von mit Gartenlandschaft aus der Zeit um 1876, ein Marktplatz-Szene (um 1905) eine eine wunderbar idyllische Ansicht der alten Promenade der Ketzerbach aus dem Jahr 1900, bei der man sich unwillkürlich fragt: Warum sieht das heute nicht so aus?

Herausgegeben wird der Kalender vom Rotary Club Marburg in Zusammenarbeit mit der neu gegründeten Rotary-Stiftung Landgraf Philipp von Hessen.

Regina Leimbach, Präsidentin des Rotary Clubs Marburg, und Michael Preusse, Präsident der Rotary-Stiftung, wollen mit dem Erlös aus dem Verkauf die museumspädagogische Arbeit des Universitätsmuseums Marburg unterstützen. Wie Regina Leimbach betonte, will der Rotary Club Marburg, der im kommenden Jahr 60 Jahre alt wird, insbesondere „generationenübergreifende Projekte“ fördern.

Der Kalender „Perspektiven 2014“ ist ab sofort unter anderem in der OP-Geschäftsstelle im Schlossberg-Center, Museumsshop im Landgrafenschloss sowie in Marburger Buch- und Kunsthandlungen erhältlich. Er kostet 12 Euro.

von Uwe Badouin

Sie hat Durst. Ihr Leben lang schon. Trinken darf sie nur wenig. Ihre Nieren sind erbsengroß, arbeiten nicht mehr. Für Birgit Priester gehört die Dialyse seit 40 Jahren zum Leben dazu. Mehr noch: Sie schenkt ihr Leben.

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