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Kirtorfer Künstler in der Auswahl

„Ashurst Emerging Artist Prize 2017“ Kirtorfer Künstler in der Auswahl

Kürzlich veröffentlichte die britische „Ashurst Emerging Artist Initiative“ ihre Shortlist für den diesjährigen Preis. Unter den 25 Künstlern, die in die engere Auswahl genommen wurden, ist auch der heimische Künstler Jorg Karg, so sein Pseudonym.

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Mit seiner digitalen Collage „I dissolve“ ist Jorg Karg für den ­„Ashurst Emerging Artist Prize 2017“ nominiert.

Quelle: Jorg Karg

Kirtorf. Der 34-Jährige, der in Kirtorf lebt und arbeitet, hatte sich mit seiner digitalen Collage „I dissolve“ beworben und gehört damit als einziger deutscher Künstler zu den 25 vielversprechendsten Einsendungen.

Seit 2014 werden mit dem „Ashurst Emerging Artist Prize“ neue Künstler aus der ganzen Welt ausgezeichnet. Dabei ist sowohl die Herkunft der Künstler als auch deren Stilrichtung egal. Ob Skulptur, Malerei, Fotografie oder andere Kunstformen – die ganze Bandbreite wird abgedeckt. Die Einsendungen werden von einer inzwischen neunköpfigen Jury begutachtet, darunter sind Galeristen, Künstler und Lehrende.

Obwohl der Preis relativ jung ist, zieht er hohe Aufmerksamkeit auf sich – und das zu Recht. Denn neben dem Geldpreis von 3000 Pfund für den Gewinner des Hauptpreises, bekommt dieser zusätzlich eine eigene Ausstellung in der „Emerging Artists Gallery“. Aber auch die 25 Nominierten der Shortlist sind jetzt schon in einer Gruppenausstellung dort zu sehen. Laut der Initiative verhalf dies einigen Künstlern in der Vergangenheit bereits zum nächsten Karriereschritt.

Im ersten Jahr gingen 600 Bewerbungen von 250 Künstlern ein. Für die dritte Rund des Preises, den „Ashurst Emerging Artist Prize 2017“, verdoppelte sich die Zahl der Einsendungen im Vergleich zum Vorjahr auf 3743 Bewerbungen von 1516 Künstlern weltweit. Mit dem Preis und der Initiative sollen neue Künstler unterstützt und ihnen eine Möglichkeit gegeben werden, sich einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen und Netzwerke zu knüpfen.

Der Fokus von Jorg Kargs Arbeiten liegt auf digitalen Collagen und Bildbearbeitung. Im vergangenen Jahr war er für den „BLOOOM Award“ auf der „Art.Fair“ in Köln nominiert. Dort hat er Kontakt zu drei Hamburger Galerien geknüpft, wo seine Werke ausgestellt wurden.

von Mareike Bader

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