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Jörg Knör macht „Schloss mit lustig“

Rauischolzhausen Jörg Knör macht „Schloss mit lustig“

Einen kurzweiligen, lustigen Abend bescherte Jörg Knör seinem Publikum im Schlosspark Rauischolzhausen. Mit Wortwitz und umgedichteten Liedern brachte er 400 Zuschauer immer wieder zum Lachen.

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Jörg Knör sang als Helge Schneider nicht über Katzenklos sondern über Facebook.

Quelle: Kutsch/Schneider

Rauischolzhausen. Jörg Knör fühlte sich wohl vor der einzigartigen Kulisse im Schlosspark Rauischolzhausen – und das machte er in seinem Programm immer wieder deutlich.

Er versprach einen vollen Abend „Schloss mit lustig“. Auf der Bühne vor dem Schloss gab er zum Einstieg mit blumigem Hut und Brille die „Themseliesel“. Die Queen von England passe schließlich perfekt in die Kulisse, auch wenn Knör in seiner Rolle als zittrige, alte Dame von zu viel Tee und dringenden Bedürfnissen sang.

Am Sonntag trat der Imitator und Komiker Jörg Knör im Schlosspark Rauischholzhausen auf.

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Die Darstellung der Queen war nur der Anfang eines fast dreistündigen, abwechslungsreichen Abends: Im Minutentakt wechselte der 52-jährige Knör die Rollen – und er hatte ziemlich viele Prominente in seinem Repertoire. Angeregt von einem Zeitungsartikel über alte Männer mit jungen Ehefrauen, legte der Komiker sich einen weißen Schal um und schlüpfte so in die Rolle von Jopie Heesters, dessen Navigationsgerät an jedem Friedhof sagt: „Sie haben Ihr Ziel erreicht!“.

„Seit 30 Jahren mache ich jetzt schon Promis nach“, erzählte Knör, der aus dem „Talentschuppen“ oder „Sieben Tage, sieben Köpfe“ bekannt ist. Mittlerweile könne er alle Bundeskanzler – was er sogleich unter Beweis stellte. Als Willy Brandt erzählte er, dass ein kalter Malteser besser sei, als ein warmer Johanniter, während plötzlich Gerhard Schröder auftauchte und über seinen Job bei Gazprom sprach.

von Patricia Kutsch

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