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Intrigen um Liebe und Macht

Theaterpremiere Intrigen um Liebe und Macht

An den Hof des spanischen Königs Philipp I. Mitte des 16. Jahrhunderts führt Friedrich Schillers „Don Karlos“. Der Klassiker hat am Samstag um 19.30 Uhr in der Stadthalle Premiere.

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Der Herzog von Alba (Sebastian Muskalla, links) und Domingo, der Beichtvater des König (Johannes Hubert), spinnen eine Intrige mit der Prinzessin von Eboli (Franziska Knetsch).

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. 26 Jahre jung ist die Berliner Regisseurin Roscha A. Säidow – also etwa so alt wie Friedrich Schiller, als er seinen „Don Karlos“ schrieb. Gut vier Jahre lang hat Schiller zwischen 1783 und 1787 mit vielen Unterbrechungen an dem Stoff gearbeitet und aus dem Liebesdrama „den ersten Polit-Thriller der deutschsprachigen Theatertradition“ geformt. Schillers Versdrama ist ein kompliziertes Geflecht aus Intrigen, Machtkämpfen und gefährlichen Liebesgeschichten.

Im Zentrum des Stückes stehen Philipp II., im 16. Jahrhundert der mächtigste Herrscher der Welt, sein Sohn Don Karlos, dessen Freund, der Marquis von Posa, und Elisabeth von Valois. Philipp II. regiert als absoluter Herrscher, als Mann über Leben und Tod. Jegliche Opposition wird brutal unterdrückt, wenn nötig durch Hinrichtungen. An seinem Hof regiert die Angst, jeder steht unter permanenter Kontrolle. Ein falsches Wort könnte den Tod bedeuten.

Sein Sohn Don Karlos begehrt auf. Er liebt seine Stiefmutter Elisabeth, mit der er verlobt gewesen ist, die aber dann seinen Vater geheiratet hat. Diese Liebe ist Hochverrat.

Für die Premiere gibt es noch Karten.

von Uwe Badouin

Mehr lesen Sie am Freitag in der Printausgabe der OP und bereits am Donnerstagabend auf Ihrem iPad.

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