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In der Markthalle soll das Blut spritzen

Konzert In der Markthalle soll das Blut spritzen

"Hosenscheißer sollten lieber zu Hause bleiben", sagt Schlagzeuger Michael Walter mit typischem Softeis-Humor über das Konzert, das die Band am Montag zum Abschluss des Neujahrsmarktes gibt.

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Ein bisschen gruselig soll‘s beim Softeis-Konzert werden. Das versprechen Armin Holten (hinten, von links), Michael Walter, Gerhard Eismann, Ronny Moucka, Werner Eismann (vorne) und Gastsängerin Frederike Kreh.

Quelle: Florian Lerchbacher

Kirchhain. Der Neujahrsmarkt ist für viele Kirchhainer der höchste Feiertag im Jahr. Zum Abschluss des feucht-fröhlichen Festes beziehungsweise Marktes darf natürlich eins nicht fehlen - und dabei ist auch der Umbau des ursprünglichen Veranstaltungsortes kein Hindernis: Nach 16 Jahren im Bürgerhaus tritt Softeis am Montag erstmals in der Markthalle auf. Erste Skepsis hat die Band überwunden. „Das ist eine echte Beton-Rock-and-Roll-Halle“, fängt Bassist Werner Eismann einen Satz an, den Zwillingsbruder und Gitarrist Gerhard vollendet: „In der das Blut fließen kann.“ Entsprechend sei das Thema des Neujahrsmarkt-Konzertes klar, kommentiert Schlagzeuger Michael Walter: „Vampire und Filmmusik“.

Grabsteine, Fledermäuse, Särge und andere Utensilien sollen den Gruseleffekt ebenso verstärken wie eine Lichtshow. Nicht nur die Bühne werde beleuchtet, verspricht Werner Eismann und kündigt eine besondere Atmosphäre an.

CroS aus Marburg treten als Vorband auf

Und auch für die Musik haben sich die Kultrocker wieder viel Neues einfallen lassen. Songs aus der Twilight-Saga gehören diesmal zum Repertoire. „Muss man nicht kennen“, kommentiert Sänger Ronny Moucka fragende Blicke und betont: „Wir spielen sie ohnehin anders.“ Wer dennoch einen ungefähren Vorgeschmack bekommen wolle, könne sich „Super­massive Black Hole“ von Muse anhören - ein Song, den Schlagzeuger Armin Holten als „ehrliche Rockmusik“ bezeichnet.

Während andere Rockstars Hotelzimmer demolieren, fliegen bei Softeis auf der Bühne die Fetzen - beziehungsweise die Splitter: Eine Trommeleinlage wird die Existenz eines Sarges beenden.

Nur Neues wollen die Musiker ihren Fans aber natürlich nicht bieten. Klassiker wie „Who wants to live forever“, „Live and let die“ oder „Goldeneye“ gibt es natürlich ebenso zu hören wie Songs von Deep Purple. Unterstützung erhält Softeis wie so oft von Sängerin Frederike Kreh und Gitarrist Alex Pöltl.

  • Als Vorbands treten um 19.30 Uhr CrosS aus Marburg und um 20.30 Uhr die Glassbowstones aus Mardorf auf.
  • Hauptact Softeis betritt gegen 21.30 Uhr die Bühne. Einlass ist ab 18 Uhr.

von Florian Lerchbacher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher