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Imposante Reise zu den ältesten Höhlenmalereien

Dokumentarfilm Imposante Reise zu den ältesten Höhlenmalereien

Werner Herzog durfte als erster Filmemacher zu den ältesten Höhlenmalereien der Welt hinabsteigen. Dabei ist ein spektakulärer Dokumentarfilm entstanden: „Die Höhle der vergessenen Träume“.

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Die Malereien aus der Eiszeit zeigen fantastische Bildnisse von Pferden, Löwen, Nashörnern und Mammuts.

Quelle: Ascot Elite Filmverleih

Marburg. Die Öffentlichkeit wird wohl nie die Schätze der Chauvet-Höhle mit eigenen Augen sehen können. Die bis heute ältesten noch erhaltenen Höhlenmalereien der Welt werden gehütet wie der Heilige Gral. Selbst für Wissenschaftler ist der Zugang zu der Kunst streng reglementiert, die vor rund 32 000 Jahren der frühe Homo Sapiens hinterlassen hat.

Dass Werner Herzog für diese Wunderwelt eine Dreherlaubnis erhalten hat, verwundert nicht. Der 69-Jährige ist ein Ausnahmefilmer: „Die Höhle der vergessenen Träume“ ist ein subtiler, sehr subjektiv inszenierter Dokumentarfilm in bester Herzog-Manier. Herzogs Dokumentarfilme sind untypisch.

Sie dokumentieren, interpretieren, stricken sich ein ganz eigenes Bild der Wirklichkeit. In „Die Höhle der vergessenen Träume“ fängt er die Schönheit und Magie der spektakulären Darstellungen ein, während er mit narrativer Finesse über Kunst und das menschliche Dasein reflektiert.

Sein bewährter Modus Operandi: Die Beschreibung der sichtbaren Welt, in die er seine eigene Interpretation der Wirklichkeit einfließen lässt.Die Chauvet-Höhle im Tal der Ardèches nahe dem südfranzösischen Vallon-Pont-d’Arc wurde im 1994 von einem Wissenschaftlerteam entdeckt.

von Sabine Glaubitz

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der Printausgabe der OP.

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