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Hochglanz-Action bis zum Schluss

Resident Evil: Retribution Hochglanz-Action bis zum Schluss

Seit zehn Jahren treibt ein Virus in der Horrorreihe „Resident Evil“ sein Unwesen. Die fünfte Ausgabe der Actionsaga treibt die blutige Gewalt als Hochglanzkino in 3-D effektvoll auf die Spitze.

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Marburg. Fliegende Geschosse, Feuersalven und spritzendes Blut in Zeitlupe: Mit so viel Gewalthorror und Spezialeffekten wie noch nie kommt die Actionsaga „Resident Evil“ wieder in die Kinos. In der nunmehr fünften Ausgabe des verfilmten Videospiels unter dem Titel „Retribution“ (Vergeltung) kämpft wie seit zehn Jahren Schauspielerin und Model Milla Jovovich (36) als Alice gegen Zombies und zähnefletschende Monster. Und ihr Ehemann Paul W.S. Anderson übertrifft sich als Regisseur und Autor diesmal selbst mit seiner Hochglanzaction.

Freunde von „Resident Evil“ erleben so eine Art „Best of“ dieser Geschichte um den Kampf gegen das Böse und für das Überleben der Menschheit. Es gibt ein Wiedersehen längst totgeglaubter Filmfiguren, die dank Klonen am Fließband nun beliebig einsetzbar sind. Das ist in weiten Strecken solide Kinounterhaltung, aber nichts, was den Zuschauer im Kinosessel gruseln lässt.

Nun ging es bei der Story nie ernsthaft um eine echte Handlung oder gar um Logik oder etwa um Schauspielkunst. Es geht vielmehr um großes und kontrastreiches Bilderkino, um schöne Frauen in hautengen Kampfanzügen mit scharfen Waffen. Anderson konzentriert sich auf blutspritzende Gefechte in 3-D-Hochglanz mit viel Weitwinkeloptik und Liebe zum Detail mit Spezialeffekten, die kaum Wünsche offen lassen.

Es ist „Resident Evil: Retribution“ nach dem vorherigen Teil „Afterlife“ anzusehen, dass das bewährte Team beim Geld nicht mehr sparen musste. Das neue Werk beginnt schon spektakulär mit einer rückwärts abgespielten Zeitlupenszene. Als Auftakt dient nach guter Tradition die Schlussszene der vorherigen Folge - auf einem riesigen Ozeanschlepper. Protagonistin Alice, die gegen das böse Virus immun ist, kommt dann in ein neues unterirdisches Superlabor der Umbrella Corporation auf der russischen Halbinsel Kamtschatka.

In bewährter Weise erledigt sie mit Science-Fiction-Waffen ganze Armeen von Zombies und Ungeheuern. Zu den Höhepunkten zählen die Jagdszenen mit faschistisch anmutenden Untoten und einem Sauriermonster auf dem Roten Platz in Moskau um das Nobelkaufhaus GUM. Der Einkaufstempel wird letztlich genauso von einer gigantischen Flutwelle weggerissen wie der Kreml. „Resident Evil“ - der böse Bewohner - bietet einprägsame Bilder mit ausgeklügelter Farbdramaturgie. Den Augen seiner Fans gönnt Anderson durch die dicht gesetzte Action kaum eine Ruhepause in den rund anderthalb Stunden - bis zum Finale mit einer Endzeitstimmung in der US-Hauptstadt Washington.

von Ulf Mauder

Meinungen der Besucher der OP-Vorpremiere von Mittwochabend:

„Mega.“ S. Hua Li aus Marburg

„Freuen uns auf den sechsten Teil.“

A. Graumann aus Marburg

„Coole Effekte und schöne Story, bin gespannt auf Teil 6.“

Martin Kaiser (29) aus Ebsdorfergrund

„Tolle Effekte, aber miese Story.“

David Schäfer (32) aus Marburg

„Super Film, coole Effekte. Resident Evil 6 kommt bestimmt.“

H. Kaiser (38) aus Ebsdorfergrund

„3-D-Effekte super. Freue mich auf Teil 6. Milla Jovovich wird immer besser.“

Yu-Lin Li aus Marburg

„War ok, allerdings ein wenig zu viel Action.“

Norman Richter (33) aus Wohratal

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