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Historische Stoffe erobern Leinwand

Filmstarts Historische Stoffe erobern Leinwand

Kaum ein Medium hat sich in den letzten zehn Jahren derart rasant verändert wie das Kino. Die digitale Bildtechnologie ist heute so ausgereift, dass die Grenzen zwischen Realität und Fiktion auf der Leinwand vollkommen verschwimmen.

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Heath Ledger ist neun Monate nach seinem Tod in „Das Kabinett des Dr. Parnassus“ zu sehen.

Quelle: Concorde Filmverleih GmbH

Marburg. Nicht nur die großen Blockbuster-Produktionen bedienen sich mittlerweile im Pixelpool, sondern zunehmend auch unabhängige Filmemacher wie etwa der ehemalige Monty-Python-Mitstreiter Terry Gilliam, mit dessen „Das Kabinett des Dr. Parnassus“ (ab sofort im Kino) das neue Kinojahrzehnt einen viel versprechenden Anfang nimmt. Liebevoll handgefertigte Kulissen verschmelzen hier mit digitalen Bildeffekten zu einem stimmigen, fantastischen Universum.

Ein Trend, der sich im Verlauf des Jahres fortsetzen wird: historische Stoffe, die mit den Mitteln der Computertechnologie oftmals brachial modernisiert werden. Ridley Scott steckt Russell Crowe als „Robin Hood“ ins lederne Bogenschützenkostüm (Start 13.5.). In Mike Newels „Prince of Persia“ (Start 26.5.) verschmelzen antike Bilderwelten mit digitalen Effektegewittern.

Neben historisierten Fantasy-Gemälden setzt Hollywood in diesem Jahr auf anspruchsvolles Action-Kino. Zurück zum Anfang des Irak-Krieges springt „Bourne Identity“-Regisseur Paul Greengrass mit „Green-zone“ (Start: 18.3.). Mit Spannung wird Christopher Nolans neue Regiearbeit erwartet, der mit „Inception“ (19.8.) und Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle einen düsteren Science-Fiction-Thriller entwirft.

von Martin Schwickert

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der OP.

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