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Marburg Himmelsboten und Höllenmaschinen
Marburg Himmelsboten und Höllenmaschinen
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18:46 23.01.2012
Menschenbilder: Die Gemälde und Acrylarbeiten von Ulrike Bolenz wirkten sehr anziehend auf die Besucherinnen und Besucher im Marburger Kunstverein.  Quelle: Bettina Preussner

Marburg. Es war ein Heimspiel für die beiden Künstler. So gab es bei der Eröffnung der Ausstellung im Kunstverein ein Wiedersehen mit alten Bekannten aus der Marburger Kunstszene.

Ulrike Bolenz, die in Brüssel lebt und arbeitet, wuchs in Marburg auf. Hans Schohl ist Mitglied der Künstlergruppe Werkstatt Radenhausen und lebt in Anzefahr.

Die Gemälde und Acrylglasarbeiten von Ulrike Bolenz, die im ersten Stock zu bewundern sind,  zeigen meist menschliche Figuren: männliche wie weibliche, viele engelsgleich und von flirrender Leichtigkeit. Transparenz spielt eine große Rolle in den Werken von Bolenz, ebenso präsent sind Kontraste, Licht und Schatten.

Die kinetischen Objekte von Hans Schohl, die im Erdgeschoss der Ausstellung gezeigt werden, sind keine wirklichen Höllenmaschinen, wie es im Titel heißt. Die kleinen faszinierenden Objekte, die sich langsam bewegen und Schattenspiele an die Wand werfen, wirken viel mehr feingliedrig und poetisch.

Die Ausstellung ist bis zum 8. März und ist zu folgenden Zeiten geöffnet: Dienstag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr, Mittwoch 11 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.
  

von Bettina Preussner

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