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„Hessenslam“ endet mit knappem „Viernale“

Marburg „Hessenslam“ endet mit knappem „Viernale“

Ordentlich „was auf die Ohren“ bekam das Publikum der ersten hessischen Poetry-Slam-Meisterschaft in Marburg – nicht nur in sprachlicher Hinsicht.

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Sorgten mit ihrer Moderation für mächtig Spaß: Organisator Lars Ruppel (links) und Sebastian 23 führten wortwitzig durch den ersten Hessenslam. Noch wissen die Kandidaten nicht, wen das Publikum zum Meister kürt.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Am Ende brauchte es einige Anläufe, bis der Sieger feststand. So ließ sich zunächst durch den lautstarken Beifall des Publikums allein nicht feststellen, welcher der vier Finalisten, Stefan Dörsing, Tilman Döring, Tilman Birr und Marvin Ruppert, denn nun der Gewinner der ersten hessischen Poetry-Slam-Meisterschaften geworden sei. Erst mithilfe von „standing ovations“ seitens des Publikums konnten die Moderatoren und Organisatoren Lars Ruppel und Sebastian 23 zu einem eindeutigen Ergebnis gelangen. Als erster hessischer Meister im Poetry Slam erhielt schließlich Marvin Ruppert aus Kassel nicht nur die begehrte Glastrophäe und ein Fässchen Apfelwein, sondern qualifizierte sich zugleich für die Teilnahme an der diesjährigen deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaft in Düsseldorf.

Damit hatte sich der hessische „Dichtkönig“ gegen insgesamt 27 Teilnehmer durchgesetzt, die am Freitag in zwei Gruppen jeweils im KFZ und Café Trauma gegeneinander angetreten waren. Die vorerst besten 13 schafften es zum „Final-Slam“ ins Cineplex am Samstag. Wie auch die Gewinnerin der unter 20-Jährigen, Almuth Nitsch, betritt der 24-jährige Psychologiestudent und „Hobby-Slammer“ bereits seit einigen Jahren die Bühne, um seine Texte vorzutragen. Ins Finale dichtete er sich mit „Ich mag Regen“, einer in das Leid der Liebe und Heuschnupfenallergie verpackten Hommage an Marburg. Letzten Endes brachte er das Publikum, in dessen Händen die Entscheidung zum Sieger lag, mit einem weiteren, diesmal philosophisch-humoristischen Text zum „Sinn des Lebens“ auf seine Seite.

von Karolin Krämer

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