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Handschlag und ein Whisky

Spirit of Scotland Handschlag und ein Whisky

Schottland definiert sich über Clans, Highlands, seine blutdurchtränkte Geschichte und die unbändige Sehnsucht nach Freiheit. Wer darüber singt, entfaltet den einzigartigen „Spirit of Scotland“

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John Cashmore (Mitte) brillierte in der Marburger Stadthalle nicht nur als Sänger, sondern erwies sich auch als sehr charmanter Gastgeber der „Spirit of Scotland“-Tour. Foto: Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Obgleich im englischen Birmingham geboren trägt Opernsänger John Cashmore als Halbschotte den „Spirit of Scotland“ zu hundert Prozent in sich und kann ihn Dank seiner excellenten Stimme mitreißend und überzeugend darbieten. Deswegen braucht er keine großartigen Showelemente, sondern nur ein paar ausgesuchte Musiker, wie das furiose Trommlerduo „The Flying Sticks“ bestehend aus Dirk Schäfer und Benjamin Klein, Kirchenmusiker Stephan Weiler und Ehefrau Kaybee Cashmore, die dem Konzertabend eine angenehme Brise Soul einhauchte. In Marburg sorgten zudem rund 20 Vertreter der „Clan Mackenzie Society of Germany“ bei dem einen oder anderen Song für eine volle Bühne, zudem übernahm Society-Piper Adrian Marquardt den Part des Dudelsackspielers.

Mit persönlichem Handschlag zu Beginn, einer Whiskyrunde für alle während des Konzerts und einem herzlichen Händedruck zum obligatorischen Schlusslied „Auld lang syne“, das Cashmore mit einem deutschen Text versah, schuf der Startenor für zweieinhalb Stunden eine warmherzige familiäre Atmosphäre, gespickt mit Humor und schottischer Song-Historie. 120 Besucher verlebten so einen sehr genussvollen Abend.

von Götz Schaub

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