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Marburg Gruselspaß und ein alter Kultfilm
Marburg Gruselspaß und ein alter Kultfilm
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17:42 22.08.2012
Die Einwohner einer amerikanischen Kleinstadt sind schockiert. Nur der Außenseiter Norman, der mit Toten sprechen kann, ist in der Lage, einen Zombie-Hexen-Fluch aufzuhalten. Foto: Universal
Marburg

Mit „ParaNorman“ startet heute in Marburg eine fantasievoll animierte Gruselkomödie. Titelheld Norman hat eine Gabe, die ihn zum Außenseiter macht: Der Elfjährige aus der 3D-Gruselkomödie „ParaNorman“ kann mit Toten sprechen. Als seine Heimatstadt von einem 300 Jahre alten Hexenfluch heimgesucht wird, muss Norman die Zombies aufhalten. Zusammen mit seinem Kumpel Neil will er das Rätsel um den Fluch lösen.

Nach einer Produktionszeit von etwa zwei Jahren erwecken die Macher des Oscar-nominierten Films „Coraline“ eine neue Schauerwelt zum Leben. Regisseure des Animationsabenteuers sind Sam Fell („Flutsch und weg“) und Chris Butler („Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche“).

Der Film lief am Sonntag in einer OP-Vorpremiere. Bei strahlendem Sommerwetter verirrten sich nur wenige Besucher ins Cineplex. Sean Erdel (11) aus Stadtallendorf war begeistert: „Ein toller Gruselfilm, bei dem ich viel zu lachen hatte.“

„ParaNorman“, der im Cineplex läuft, hat allerdings ein Problem: Der Film ist wegen seiner bisweilen gruseligen Optik erst ab 12 Jahren freigegeben.

„Samsara“:

Traumhafte Landschaften, buddhistische Mönche, heilige Stätten, aber auch Waffenfabriken, Gefängnisse und zerstörte Natur - der Film „Samsara“ ist eine meditative und berührende Reise durch unsere Welt und die eigene Seele.

„Samsara“ stammt aus dem Sanskrit und bedeutet im Buddhismus den ewigen Kreislauf des Lebens mit der unaufhörlichen Wiederkehr von Geburt, Dasein und Tod. Dieses Spannungsverhältnis zwischen Freude und Trauer, Ausgelassenheit und Leid, Schuld und Vergebung sowie dem ständigen Wandel thematisieren die unglaublich beeindruckenden, durchkomponierten, ausschließlich auf 70 Millimeter gedrehten Aufnahmen.

Der Film läuft im Capitol.

„Roman Polanski - A Film Memoir“:

Der aus Polen stammende Roman Polanski gehört zu Europas großen Filmemachern. Seinem guten Freund Andrew Braunsberg erzählt Polanski („Der Pianist“, „Rosemaries Baby“, „Tanz der Vampire“, „Der Gott des Gemetzels“) während seines Hausarrests in der Schweiz 2009/2010 - nach der Festnahme aufgrund eines US-Haftbefehls - aus seinem bewegten Leben. Die schrecklichen Geschichten aus dem Krakauer Ghetto, die wilde Zeit in Amerika, die Ermordung seiner schwangeren Frau Sharon Tate oder die Verwicklungen nach dem Sex mit einer Minderjährigen im Jahr 1977 und seine Flucht aus den USA nach Frankreich. Diese Doku - ein Gespräch, angereichert mit viel Archivmaterial - thematisiert gezielt die Tiefpunkte des filmreifen Lebens.

Der Film läuft in der Palette.

„Siddharta“:

Ein Kultfilm frei nach einem Kultroman: 40 Jahre nach seiner Entstehung kommt der amerikanische Film „Siddhartha“ nach dem gleichnamigen Roman von Hermann Hesse wieder in die deutschen Kinos. Es ist genau der richtige Stoff im Hesse-Jahr.

„Siddhartha“ entstand 1972 unter der Regie von Conrad Rooks. Erst 1997 kam er in die deutschen Kinos und wurde seitdem nicht mehr gezeigt. Das legendäre Werk gilt unter Cineasten als Klassiker. Gedreht wurde in Nordindien. Rooks engagierte indische Darsteller und redete sich für eine Drehgenehmigung den Mund fusselig: Die indische Regierung war nicht begeistert von der Idee, nachdem Jahre zuvor ein Dokumentarfilm von Louis Malle ihren Unmut erregt hatte. Seine Motive fand Rooks an Orten, die vorher kein anderer amerikanischer Filmemacher gesehen hatte. Erzählt wird die Geschichte des Brahmanensohns Siddhartha, der sich auf die Suche nach Erleuchtung begibt.

Der Film läuft in der Palette.

von Uwe Badouin

und unserer Agentur

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