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Großes Theater mit starkem Gesang

Musical Großes Theater mit starkem Gesang

1000 Besucher feierten am Samstag in der Stadthalle die Akteure des Musicals „Elisabeth“ mit Ovationen. Die erste der acht Abschiedsvorstellungen des Musicals „Elisabeth“ in der Marburger Stadthalle war ausverkauft. Wer es noch sehen möchte, muss sich beeilen.

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Viel Gefühl und beeindruckender Gesang zeichneten das Musical „Elisabeth“ am Samstag in der Marburger Stadthalle aus.

Quelle: Uwe Brock

Marburg. Nur noch sechs Aufführungen gibt es von Montag bis Mittwoch, dann ist endgültig Schluss. Wenn es nicht doch eine Wiederaufnahme gibt. Seit drei Jahren, immer wieder modifiziert, wird das Musical in Eisenach und Marburg aufgeführt – in den Wirkungsstädten der heiligen Elisabeth. Das Ergebnis konnte sich auch am Samstag in der ausverkauften Stadthalle sehen und hören lassen: Schöne Melodien, exzellente Sängerinnen und Sänger mit schauspielerischem Talent in schlichten bis phantasievollen Kostümen, fetter Sound, tolle Lichtregie und ein wandelbares Bühnenbild.

Geschickt entwickelte sich aus dem Prolog des Dichters Wolfram von Eschenbach, in nüchterner Sachlichkeit von Kristian Korsholm Vetter verkörpert, ein amüsanter und pointierter Wettstreit mit dem Minnesänger Walther von der Vogelweide, den Jesse Garon witzig, augenzwinkernd bis überzogen lustvoll spielte. Jeder zeigte seine Sicht auf die Geschichte, auf das Leben Elisabeths und die Legenden über sie. Vetter und Garon waren die Impulsgeber für das Spiel auf der Bühne, von dem sie allerdings manchmal mehr ablenkten als hinführten.

Das Leben Elisabeths am Landgrafenhof zu Eisenach wurde sehr großzügig zusammengestrichen. Deswegen konnte sich Sabrina Weckerlin in der Rolle der Elisabeth erst nach und nach entfalten. Nach anfänglicher Nervosität sang und spielte sie sich in die Herzen der Besucher als liebenswerte Ehefrau Ludwigs, als gottesgläubige Fürstin, die auf der Suche nach der Nähe Gottes sich aufopfernd den Kranken und Armen widmet.

Die nächste Vorstellung des Musicals „Elisabeth“ in der Marburger Stadthalle ist am Montag um 15 Uhr. Dafür ist noch ein größeres Kontingent an Restkarten vorhanden. Die weiteren Termine sind: Montag und Dienstag, jeweils 15 und 20 Uhr, sowie letztmals am Mittwoch, 30. Dezember, um 14 und 19 Uhr. Für diese Vorstellungen gibt es noch einige Restkarten an der täglich ab 11 Uhr geöffneten Theaterkasse in der Stadthalle.

von Helmut Rottmann

Mehr dazu lesen Sie in der Printausgabe der OP.

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