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Großer Vater Sonne und Mutter Erde

Sonnenpriester Naupany Puma Großer Vater Sonne und Mutter Erde

2007 hat nach den Überlieferungen der Inka das Pachakútec begonnen – eine Zeit des Wandels, das Ende eines Zyklus von rund 26.000 Jahren. Vor vier Jahren machte sich Sonnenpriester Naupany Puma auf einen Pilgerweg um die Erde.

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Sonnenpriester Naupany Puma und die Regisseurin Anya Schmidt im Capitol-Kno.

Quelle: Nadja Schwarzwäller

Marburg. Filmemacherin Anya Schmidt hat ihn begleitet. Nun waren die beiden zu Gast im Marburger „Capitol“. Er ist ein Nachfahre der alten „Puma“-Stammesgemeinschaft, die vor 500 Jahren im alten Inka-Reich lebte. Er betet zum „großen Vater Sonne“ und zur „wunderbaren Mutter Erde“.

Er wurde vor 15 Jahren von Schamanen aus Ecuador und Peru als der Nachfolger des letzten Sonnenpriesters des Puma-Stammes anerkannt, den dieser vor rund 500 Jahren prophezeit haben soll. Nun bereist Naupany Puma mehrere Kontinente, um eine Botschaft der Versöhnung weiterzutragen.

Der Kontrast zwischen Naupanys Erscheinung und der Umgebung im Kinosaal im „Capitol“ könnte kaum größer sein. Aber worum es Naupany geht, das sind eben nicht die Kontraste, sondern die Gemeinsamkeiten zwischen den Menschen und Völkern. Er überrascht die gut 100 Zuschauer mit guten Deutsch-Kenntnissen und überbringt „liebe und warme Grüße“ von seinem Volk.

von Nadja Schwarzwäller

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