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Große Ausstellung zeigt das Grab Tutanchamuns

Frankfurt Große Ausstellung zeigt das Grab Tutanchamuns

Am Ende soll sich der Besucher der Tutanchamun-Ausstellung in Frankfurt ein bisschen fühlen wie Howard Carter.

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Frank Gehrmann (links) und Martin Tameh stellen in der Ausstellung „Tutanchamun – sein Grab und die Schätze“ die Nachbildung eines inneren Sarkophags des Pharaos auf.

Quelle: Mario Vedder

Frankfurt. Der Brite entdeckte 1922 im ägyptischen Tal der Könige das Grab des heute wahrscheinlich bekanntesten Pharaos.

Carter aber, berichtet Ausstellungsarchitekt Rainer Verbizh am Donnerstag bei einer Vorbesichtigung in Frankfurt, „stand damals vor einer goldenen Gerümpelkammer“. Die Grabbeigaben hätten wild durcheinander gelegen.

Die Besucher der von Verbizh gestalteten Ausstellung, die ab 19. November in einer eigens für die Ausstellung errichteten Halle am Frankfurter Güterplatz zu sehen sein wird, sollen dagegen einen ordentlichen Einblick in die Grabkammer erhalten. Aus den rund 5.000 Stücken, auf die Carter und seine Helfer stießen, wählten die Ausstellungsmacher ein Fünftel aus.

Ägyptische Kunsthandwerker stellten unter Anleitung von Wissenschaftlern Replikate aus Holz und Stein her und überzogen sie – sofern sie im Original aus Gold waren wie die Särge, die berühmte Maske des toten Pharaos oder die rund 30 Götterstatuetten – mit Blattgold.

von Stephan Loichinger

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