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„Freude, schöner
 Götterfunken“

„700 Jahre Judentum in Marburg“ „Freude, schöner
 Götterfunken“

Es muss eine kleine­ Ewigkeit her sein, als Ludwig­ van Beethovens letzte und berühmteste 9. Sinfonie in ­
Marburg aufgeführt wurde. Am Montag, 2. Oktober, ist es ab 21 Uhr in der Lutherischen Pfarrkirche wieder so weit.

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Der noch junge Hessische Konzert- und Festspielchor führt Beethovens 9. auf.

Quelle: Steffen Sennewald

Marburg. Anlässlich der Feier „700 Jahre Judentum in Marburg“ führt der Hessische Konzert- und Festspielchor das Meisterwerk gemeinsam mit dem Göttinger Symphonieorchester unter der Leitung von Dirigent Ulrich Manfred Metzger auf. Metzger ist in Marburg bekannt als langjähriger Dirigent des Studenten-Sinfonie-Orchesters. Solisten sind Marrie-Pierre Roy, Maria Gortsevskaya, Michael Zabanoff und ­Tobias Schabel.

Im ersten Teil des Konzertes werden zu Ehren der jüdischen Gemeinde Werke der jüdischen Komponisten Paul Ben-Chaim (1897 – 1984), Alexander Moissejewitsch Weprik (1899 – 1958) und – nicht zuletzt durch Viscontis Film „Tod in Venedig“ – das berühmte Adagietto aus Gustav Mahlers (1860 – 1911) Symphonie Nr. 5 dargeboten.

Hauptwerk aber ist Beethovens große 9. ­Sinfonie, über die Richard Wagner sagte: „Sie ist das menschliche Evangelium der Kunst der Zukunft.“ Dank der Strophen aus Schillers „Ode an die Freude“ bewegt das freudestrahlende Chorfinale die Menschen bis heute in allen Kulturen.

  • Karten gibt es im Vorverkauf unter anderem im Erwin-Piscator-Haus und im Musikhaus am Biegen.
Mehr zur Feier „700 Jahre Judentum in Marburg“ lesen Sie hier.
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