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Frankfurt-Krimi dank Zehenbruch

Krimidinner Frankfurt-Krimi dank Zehenbruch

Krimi trifft gutes Essen – eine Lesung der besonderen Art erwartete die Gäste des „Krimidinners“ am vergangenen Freitag im komplett ausverkauften Szenario im Auflauf.

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Karin Eller (von links), Stefan Gauly und Autorin Petra Tursky-Hartmann nach der Lesung im Szenario.

Quelle: Dr. Imke Troltenier

Marburg. „Geplant war’s nicht“, antwortete Petra Tursky-Hartmann lächelnd auf die einführende Frage des Moderators Christopher Din, wie denn eine Politikerin dazu käme, einen Kriminalroman zu schreiben.

„Mit der Hessen-SPD haben wir vor zwei Jahren quasi im Krimi gelebt. Und als SPD-Vorsitzende des Bezirks Frankfurt Süd hat man das alles live mit erlebt.“ Ihr Krimi schneide das Thema Politik nicht an, aber er transportiere das Gefühl der Schnelligkeit und die Unvorhersehbarkeit der Dinge. Zustimmung kam aus dem Publikum, während die Gäste am Begrüßungsdrink nippten: „Ja wirklich, eine spannende Zeit!“

In den sieben Monaten des Wahlkampfs sei sie zu rund 300 Terminen eingeladen worden und habe auf diese Weise in Sachsenhausen, Ober- und Niederrad, Schwanheim und Goldstein so ungewöhnliche wie faszinierende Orte und Menschen kennen gelernt: Dies sind die Schauplätze des Frankfurt-Krimis.

„Ich habe selbst kein Auto und war per Fahrrad, ÖPNV oder Taxi unterwegs“, erzählte die Autorin. Darum sei Protagonist Adrian ein Taxifahrer, aber ansonsten seien die Charaktere fiktiv. Während im März 2008 dann der erste Anlauf zur Bildung einer rot-grünen Minderheitsregierung scheiterte, sei sie nachts unglücklich gestolpert, habe sich zwei Zehen gebrochen und hatte für drei Wochen das Bett hüten müssen. In dieser Zeit seien 206 der 216 Seiten des Kriminalromans „Darling – Ein Frankfurt-Krimi“ entstanden.

von Dr. Imke Troltenier

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Dienstagsausgabe der OP.

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