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Folk-Rock-Band besingt das „Glück“

Jester‘s Playground Folk-Rock-Band besingt das „Glück“

Die Weimarer Folk-Rock-Band Jester’s Playground präsentierte im Seepark Niederweimar ihr viertes Studioalbum „Glück“. Zum Album-Release-­Konzert kamen lang­jährige Fans, Begleiter und Familien der Band.

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Jester‘s Playground während der Akustik-Session auf der Seebühne am Niederweimarer See: ­Matthias Grebe (Bass, von links), Marco Meister (Cajón), Michael Horber (Melodica) und Frank Vogel (Gitarre, Gesang).

Quelle: Jouka Röhm

Niederweimar. Es war zwar nicht die Seebühne Bregenz, sondern eine begrenzte Seebühne in Niederweimar. Doch wenn Musiker unter freiem Himmel ein Konzert spielen können, das sich wie ein intimer Club-Auftritt anfühlt, dann zeigt es die Klasse der Band und ihrer Crew.

Die Lokalmatadore aus Weimar und Umgebung mit großer Affinität zu irischem Folk eröffneten den Abend mit „Childhood days“ vom neuen Album, geschrieben von Sänger und Gitarrist Frank P. H. Vogel. Ein eingängiger Refrain, mit Bassist Matthias Grebe und Keyboar­der Michael Horber dreistimmig intoniert: So entsteht der Folk-Sound von Jester‘s Playground.

„My beloved sons“ ist ein weiterer Song der neuen CD – ein Stück, an dem Kreativ-Kopf und Frontmann Vogel lange arbeitete und das seinen beiden Söhnen gewidmet ist, die natürlich auch im Publikum waren. Nach den ersten Nummern wurde es dann richtig lauschig auf der Bühne. Keyboarder Horber und Drummer Marco Meister gesellten sich zu ihren beiden Kollegen auf den vorderen Bühnenteil für ein Akustik-Set.

„Wir singen jetzt auch öfter auf Deutsch“

Horber griff zur Melodica, einem Blasinstrument mit Tasten. Meister setzte sich zum Trommeln auf die Cajón. So spielte die Gruppe den neuen Song „Darkest days“ in akustischem Gewand. Die Hits der Gruppe, wie der irische Traditional „The night that Paddy Murphy died“, gab es dann aber wieder im lauten Modus.

Auch wenn mit Saxofonist Marcus Ziehn eine Facette der Folk-Rocker an diesem Abend ausnahmsweise fehlte, kamen die Fans auf ihre Kosten und nahmen gerne ein Exemplar der neuen CD mit nach Hause. Das Besondere an der neuen Platte? „Wir singen jetzt auch öfter auf Deutsch“, so Jester-Frontmann Vogel. Ein Beispiel ist der Titel-Song „Glück“, den die Band als Zugabe spielte.

Die Freude an der Musik und der Stolz auf die neue Veröffentlichung war der Band anzumerken, der Weg bis zur Veröffentlichung aber wahrlich kein leichter. „Es gab eine Phase, da waren wir kurz davor, das ganze Projekt hinzuschmeißen. Wir haben uns dann aber Rat von außen geholt, Material überarbeitet und weitergemacht“, erzählt Schlagzeuger Marco Meister. Nach über zwei Jahren im Studio stehen sie nun wieder auf der Bühne. Zum Beispiel am 3. Oktober im Chilis Bistro in Dautphetal und im November in Marburg-Weidenhausen in der Bar Schamdan.

von Jouka Röhm

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