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Festival-Preis geht an Agora-Theater

17. Hessische Kinder- und Jugendtheaterwoche Festival-Preis geht an Agora-Theater

Am Samstag endete im Hessischen Landestheater die 17. Hessische Kinder- und Jugendtheaterwoche. Die Veranstalter sind rundum zufrieden mit dem Besuch und der Qualität.

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Jürgen Bandte (von links) und das jüngste Jury-Mitglied Marit Winterstein übergaben den Festivalpreis an Roger Hilgers und Matthias Weiland vom Agora-Theater aus St. Vith.Foto: Uwe Badouin

Marburg. Wie machen die das bloß? Das Agora-Theater aus dem belgischen S. Vith hat für seine Produktion "Heute: Kohlhaas" bereits zum dritten Mal den 1. Preis des Theaterfestivals erhalten. Jürgen Bandte, Vorsitzender des Freundeskreises des Hessischen Landestheaters, übergab den mit 2000 Euro dotierten Preis am Samstag in der einmal mehr ausverkauften Bühne des Landestheaters an Roger Hilgers, den künstlerischen Leiter des belgischen Theaters, und an das Ensemblemitglied Matthias Weiland.

"Theater ist wichtig und elementar für die Entwicklung des Menschen", sagte Hilgers in seiner Dankesrede. "Unser Theater schlägt sich immer auf die Seite der Ohnmächtigen."

Der zweite Preis ging an das "Schnawwl", die Kinder- und Jugendabteilung des Nationaltheaters Mannheim, für die Produktion "Kunterbunt". Das Schnawwl betritt damit Neuland - das Stück richtet sich an Kleinkinder ab einem Jahr.

Den dritten Preis vergab die siebenköpfige Jury, die mit fünf Kindern und Jugendlichen besetzt war, an das Theater des Lachens aus Frankfurt / Oder für die Inszenierung des Kleist-Essays "Über das Marionettentheater".

Marburgs Kulturdezernentin Dr. Kerstin Weinbach sicherte dem Festival die weitere Unterstützung der Stadt zu: "Wir wollen, dass es weitergeht, und freuen uns auf das nächste Festival."

Matthias Faltz, Intendant des gastgebenden Hessischen Landestheaters Marburg, sagte: "Theater schafft Gemeinschaft." Das Festival sei eine Chance, Kinder und Jugendliche an das Theater heranzuführen. Er verwies auf den Sozialfonds des Theaters für Kinder aus sozial schwachen Familien und drückte die Hoffnung aus, dass der Festival-Etat "weiter erhöht wird", um noch mehr und größere Produktionen nach Marburg einladen zu können.

von Uwe Badouin

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