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Es ist nie zu spät für die große Liebe

Neue Filme in Marburg Es ist nie zu spät für die große Liebe

Mit ihrer romantischen Komödie „Love Is All You Need“ liefert die Oscar-gekrönte dänische Regisseurin Susanne Bier den besten Beweis dafür, dass es nie zu spät ist für die große Liebe. Die OP stellt die neuen Filme vor.

Marburg. Die dänische Autorin und Erfolgsregisseurin Susanne Bier gilt als Meisterin des emotionalen Dramas. Mit dem nach strikten Dogma-Regeln gedrehten Spielfilm „Für immer und ewig“ gelang ihr 2002 der internationale Durchbruch. Der Spielfilm „In einer besseren Welt“ hat ihr neben dem Oscar einen Golden Globe für den besten fremdsprachigen Film eingebracht. Mit ihrer erfrischenden Liebeskomödie „Love Is All You Need“, die bei den Filmfestspielen in Venedig ihre Weltpremiere feierte, wendet sie sich das erste Mal seit zehn Jahren wieder dem heiteren Fach zu.

Eine attraktive Friseurin (Trine Dyrholm) ist am absoluten Tiefpunkt ihres Lebens angelangt. Im Kampf gegen den Brustkrebs hat sie nach der Chemotheraphie nicht nur alle Haare verloren, sondern auch ihren Ehemann (Kim Bodnia), den sie nach ihrer Rückkehr aus dem Krankenhaus in flagranti mit einer jungen Kollegin (Christiane Schaumburg-Müller) erwischt. Zu allem Überdruss baut sie auch noch einen Unfall im Parkhaus, als sie zur Hochzeit ihrer Tochter (Molly Blixt Egelind) nach Italien fliegen will. Dabei stößt sie mit einem britischen Geschäftsmann (Pierce Brosnan) zusammen, der ausgerechnet der Vater ihres künftigen Schwiegersohnes ist.

„Die weibliche Hauptfigur im Film ist an meine eigene Mutter angelehnt“, berichtet Bier, die das Drehbuch gemeinsam mit ihrem Co-Autoren Anders Thomas Jensen entwickelt hat. „Wir wollten eine Geschichte über Krebs erzählen, die kein schwerfälliges Drama ist, sondern eine romantische Komödie, die Hoffnung gibt. Dabei musste ich an meine Mutter denken, die trotz zweifachen Brustkrebses sehr optimistisch ist.“

In dieser turbulenten Tragikomödie schickt Bier ihre Protagonistin auf eine emotionale Achterbahnfahrt mit allen Höhen, Tiefen und einem regelrechten Flattern im Bauch. Während ihr Ehemann mit seiner neuen Freundin nach Italien reist und ihre Tochter an den Gefühlen ihres Bräutigams (Sebastian Jessen) zweifelt, entwickelt sich zwischen der Hauptfigur und dem gutaussehenden Witwer eine zarte Romanze. „Ich habe mich gefragt, wie für eine Frau, die alles verloren hat, der Mann ihrer Träume aussieht“, sagt Bier. „Es müsste ein James Bond sein, der den gleichen Charme, aber viel mehr Wärme und Menschlichkeit besitzt.“ Da lag die Besetzung mit Alt-Bond Brosnan nahe.(dpa)

Der Film läuft im Capitol-Center.

„Puppe, Icke & der Dicke“ ist ein schräges Roadmovie: Ein ungleiches Trio macht sich auf den Weg von Paris nach Berlin. Jeder von ihnen hat sein Päckchen zu tragen: Der freche Bomber ist kleinwüchsig, die schöne Europe blind und der dicke Bruno stumm. Und jeder hat einen anderen Grund für die Fahrt. Schräge Situationen und skurrile Szenen machen den Witz des Films (Buch und Regie: Felix Stienz) aus. Bilder der deutschen Hauptstadt gibt es nicht zu sehen, dafür berlinert Bomber, was das Zeug hält. Auf dem diesjährigen Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken gewann der Film den Publikumspreis. (dpa)

Der Film läuft im Capitol-Center

„Tony 10“ ist ein Kinderfilm aus den Niederlanden: Tony himmelt seinen Vater an. Der ist Kranführer und gerade Minister geworden, hat aber kaum noch Zeit für die Familie. Als dann auch noch erfährt, dass sein Vater sich in seine arrogante Sekretärin Wanda verliebt hat, ist er am Boden zerstört. Er beschließt, die Sache in seine Hände zu nehmen und die Sache vor seinem 10. Geburstag zu regeln. Tony schleicht sich in den Palast und fragt die Königin um Rat, die wissen doch angeblich fast alles.

Der Film läuft im Capitol.

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