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Entspannung bei den Rettern

Sperrung Weidenhäuser Brücke Entspannung bei den Rettern

Probleme bei der Einhaltung der Hilfsfristen waren im Vorfeld der Sperrung der Weidenhäuser Brücke eine der Hauptsorgen. Wie wirkte sich die Straßensperrung in Woche eins für die Rettungskräfte aus?

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Die Rettungsdienste blicken auf eine Woche ohne sperrungsbedingte Komplikationen.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Auf die Feuerwehren, speziell auf die Hauptfeuerwache am Erlenring, hat die Sperrung direkte Auswirkungen: Aus Sorge um die Abläufe, die Einhaltung von Rettungsfristen ist kürzlich die Ausrückordnung geändert worden, so dass vor allem die Wehren Ockers­hausen und Ketzerbach eine zentralere Aufgabe nach Alarmierungen erhalten haben (OP berichtete). Erste Einschätzung zur ­Situation von Wehrführer Jens Seipp: „Natürlich entstehen Einschränkungen und Mehrbelastungen einzelner Standorte, aber mit dieser Lösung haben wir das Problem sehr gut entschärft“, sagt er.

Neue Ausrückeordnung hat sich bewährt

„Bislang ist es für uns total entspannt, es gibt keine Probleme – auch, weil wir tagsüber, zu den Hauptverkehrszeiten, noch keine Einsätze in den Gebieten hatten, wo es sichtbar mehr Betrieb gibt“, sagt Andreas Brauer, stellvertretender Feuerwehrchef auf OP-Anfrage. „Und durch die jetzt klar sichtbaren langen Rückstaus in Nord und Süd schlängeln wir uns sicher irgendwie durch“, sagt Brauer.
Bei einem Einsatz in der Gutenbergstraße am vorvergangenen Wochenende habe sich zudem bereits die neue Ausrückordnung bewährt, bei einem Alarm in der Gutenbergstraße habe der neue Zuständigkeits-Zuschnitt „praktisch sehr gut funktioniert.“

Rettungsdienste spüren keine Auswirkungen

Auch Rettungsdienste berichten, dass sie bei Einsätzen noch keine negativen Folgen der Brückensperrung spüren. „Das hat keinerlei Auswirkung auf unsere Arbeit“, sagt Miriam Feuerstein von der Pressestelle des Regionalverbands Mittelhessen der Johanniter. Auch Hans-Christian Sudek, Bereichsleiter des Malteser-Rettungsdienstes für die Rettungswachen in Lahntal-Caldern und Rauschenberg-Albshausen, ist kein Einfluss auf die Malteser-Rettungsdienste aufgrund der Brückensperrung bekannt. Gleiches gilt für die Polizei: „Zu großen Problemen ist es nicht gekommen. Das hohe Verkehrsaufkommen an einigen Stellen sehen wir natürlich, brauchen daher für manche Wege auch länger, aber grundsätzlich richten wir uns bei allen Einsätzen auf das Umfahren ein“, sagt Martin Ahlich, Polizeisprecher auf OP-Anfrage.

von Björn Wisker und Simone Schwalm

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