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„Endstation“ im Kaiser-Wilhelm-Turm

Alfred Wallon hat Marburg-Krimi geschrieben „Endstation“ im Kaiser-Wilhelm-Turm

Thriller aus und über Marburg sind selten. Alfred Wallon aus Hachborn hat einen geschrieben. Der umtriebige Autor stellt am Sonntag ab 20 Uhr im Café des Kaiser-Wilhelm-Turms auf den Lahnbergen seinen Marburg-Thriller „Endstation“ vor.

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„Endstation“ ist der erste Regionalkrimi von Alfred Wallon. Im Zentrum des Romans stehen Manfred Heller, Krankenpfleger am Universitätsklinikum, und Hauptkommissar Klaus Westermayer. Es geht um die Entführung einer Bankierstochter.

Als Veranstaltungsort wurde bewusst der Kaiser-Wilhelm-Turm gewählt: Er ziert in einer ziemlich blutig-düsteren Version das Titelcover des Taschenbuches. Zudem spielt er eine zentrale Rolle in dem Roman. „Fiktion und Realität treffen sich an diesem Ort“, sagt Alfred Wallon. „Es ist für mich eine einmalige Chance, an dem Ort zu lesen, über den ich auch geschrieben habe.“

Alfred Wallon (54) ist seit über 30 Jahren als Schriftsteller tätig. Er hat rund 150 Heftromane sowie 45 Taschenbücher, Paperbacks und Hardcover verfasst. „Ich habe alles gemacht außer Arztromanen. Ich habe Western, Fantasy, Science-Fiction, Horror, Abenteuer und Krimis geschrieben“, sagte er der OP. Er schrieb für Reihen wie „Rio Concho“ oder „Jerry Cotton“. Der Pirat „Robert Morgan“ ist seine Erfindung, ebenso die Fantasy-Figur Thorin. Sein Faible aber gilt dem historischen Western. So hat er kürzlich die Abenteuer-Reihe „Pathfinder“ gestartet. Wallon ist Mitglied bei den Western Writers of America - als einer von wenigen europäischen Autoren überhaupt.

Alfred Wallon: „Endstation“, Blitz-Verlag, 158 Seiten, 12,95 Euro.

von Uwe Badouin

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